Warum schreibe ich?

Warum schreibe ich eigentlich? Diese Frage stelle ich mir natürlich auch immer wieder. Außerdem wird mir oft die Frage gestellt, wie ich denn auf die Ideen für meine Bücher komme.

Die erste Frage ist einfach und schwierig zu beantworten. Ich schreibe, weil es mir Spaß macht, Geschichten zu entwickeln und aufzuschreiben. Dabei habe ich nicht den Anspruch, damit den Nobelpreis zu gewinnen oder tiefschürfende Literatur zu erstellen, zumindest im Moment noch nicht. In erster Linie möchte ich meine Leser unterhalten, wobei ich momentan im Genre Krimi und Thriller unterwegs bin, mich aber gern auch an anderen Genres versuchen will. Ich habe zum Beispiel ein eher lustiges Manuskript in der Schublade, das sicher auch irgendwann überarbeitet und veröffentlicht wird. Da geht es um den Weg in den Ruhestand, zum Teil lustig, manchmal aber auch nachdenklich.

Woher bekomme ich meine Ideen? Die Antwort auf diese Frage ist schon schwieriger zu beantworten. Ganz ehrlich kann ich das gar nicht so genau sagen. Irgendeine Begebenheit, die mir begegnet und plötzlich ist ein Thema da. So ging es mir etwa beim Buch „Selbstjustiz“, in dem ein Mann junge Männer bestraft, die über die Stränge schlagen. Oder bei dem Buch, an dem ich jetzt gerade arbeite, in dem ein Mann Frauen mit langen schwarzen Haaren überfällt, weil er ihre Haare haben will. Die Idee ist mir beim Friseur gekommen.

Und meistens bin ich Bauchschreiber, das heißt, ich habe die Story nicht von Anfang bis Ende im Kopf, sondern sie entwickelt sich. Dann kann es schon passieren, dass sich die Personen in einer Weise verändern, die ich ursprünglich gar nicht geplant hatte. Das ist auch für mich spannend.

Tja, und warum heißt mein Protagonist Rainer Zufall? Ich wandle hier auf einem schmalen Grat, denn die Gefahr ist natürlich, dass die Krimis nicht ernst genommen werden. Dafür hat er einen hohen Wiedererkennungseffekt. Aber man kann es nicht jedem recht machen. Das merke ich auch bei den Covern. Hier gibt es Leser, die sie toll finden, aber auch solche, denen sie überhaupt nicht gefallen. Das ist halt so.

Was ist deine Meinung dazu? Schreib mir gern an roland.bluemel@googlemail.com . Du bekommst in jedem Fall eine Antwort.

Leipziger Buchmesse 2019

Ab dem 21. März bin ich für 4 Tage mit meinen Autoren-Kolleginnen Kim Rylee und Alexandra Krebs auf der Lepziger Buchmesse. Ihr findet mich in Halle 2 Stand K408. Ich freue mich über den Besuch und habe vielleicht auch etwas zum Mitnehmen und natürlich meine Bücher zum Kaufen.

cover photo, Bild könnte enthalten: Text

Onlinebuchmesse 2018

Parallel zur Frankfurter Buchmesse läuft in diesem Jahr die Onlinebuchmesse, bei der ich mit einem eigenen Stand dabei bin.

Wie läuft das? Über die sozialen Medien Facebook, Instagram, Twitter und andere kann man nach dem Hashtag #obm2018 suchen und findet dort die jeweiligen Beiträge der Teilnehmer (Autoren, Verlage, Dienstleister und Blogger).

Ich bin in Halle 1 zu finden unter dem Hashtag #obm2018halle1. Ich würde mich über einen Besuch freuen z.B. auf https://www.facebook.com/roland.bluemel/

Wir sehen uns. Wenn nicht dort, dann vielleicht auf der BookOldesloe oder der BuchBerlin, beides findet im November statt.

Kommissar am Abgrund

„Kommissar am Abgrund“ so lautet der Arbeitstitel meines dritten Romans mit dem Hamburger Kommissar Rainer Zufall. War er schon bei seinem ersten Fall in der Klemme (Sie erinnern sich: seine unglückliche Liebe zu einer Verdächtigen), so hat er es dieses Mal mit einer Stalkerin zu tun, die ihm schwer zu schaffen macht. Aber das wird nicht sein einziges und größtes Problem sein. Doch ich will nicht zu viel verraten.
Bevor es nach Fertigstellung des Manuskripts (in 1 bis 2 Wochen) ins Lektorat geht, habe ich dieses Mal ein paar Testleser angeheuert. Mein kleiner Aufruf auf meiner Facebook-Seite hatte ein überraschendes Echo!
Es ist und bleibt spannend.

Interview mit dem Protagonisten Kommissar Rainer Z.

Heute haben wir hier einen besonderen Gast, den Kommissar Rainer Zufall der Krimi-Reihe über den Hamburg Kommissar Z.

Interviewer (I): Kommissar Zufall, Sie sind ja noch nicht so lange bei der Kriminalpolizei. Was hat Sie bewogen, dort zu arbeiten und nicht in der Drogenfahndung, wo Sie vorher waren.

Rainer (R): Ich hatte einfach das Gefühl, mal etwas anderes machen zu wollen. Außerdem hat mich die Arbeit der Kripo schon immer gereizt.

I: In Ihrem ersten Fall hatten Sie gleich eine harte Nuss zu knacken. Der Leiter des LKA wurde getötet. Wie ging es Ihnen damit?

R: Nun ja, man kann sich das nicht immer aussuchen. Aber als Neuling hatte ich da natürlich schon meine Startschwierigkeiten.

I: Gerade auch mit Ihrem Namen!

R (lacht): Stimmt. Rainer Zufall ist schon schwierig genug. Aber als Kommissar Rainer Zufall musste ich mir schon einiges anhören, das können Sie mir glauben.

I: Was haben sich Ihre Eltern denn dabei gedacht?

R: Nun ja, ich bin ja nicht als Rainer Zufall auf die Welt gekommen. Ich wurde als Rainer Müller geboren, aber dann von meinem Stiefvater adoptiert. Und dann ging der Spaß in Anführungszeichen los.

I: War es schlimm?

R: Also ein Spaß war es nicht, aber ich habe mich durchgebissen und es hat mich abgehärtet.

I: Aber trotzdem wirken Sie nicht hart, wenn ich das so sagen darf, sondern eher weich und gefühlvoll.

R: Oh, danke!

I: Und ein Typ, in den sich die Frauen reihenweise verlieben.

R: Tatsächlich?

I: In Ihrem ersten Fall spielt ja eine Frau die Hauptrolle.

R: Das stimmt. Yvonne ist eine außergewöhnliche Frau. Da hat es sofort gefunkt. Aber …

I: Leider ist daraus nichts geworden. Bisher.

R: Richtig. Durch Yvonne hat keine Frau mehr eine Chance bei mir.

I: Gibt es ein Happyend mit Ihnen beiden?

R: Da müssen Sie meinen Autor fragen. (lacht)

I: Wie kommen Sie denn mit dem klar?

R: Ach, der ist eigentlich ein ganz netter Kerl. Aber manchmal könnte er mir die eine oder andere Klemme ersparen.

I: In welcher Klemme stecken Sie denn jetzt?

R: Nun ja, in meinem dritten Fall stehe ich ziemlich am Abgrund.

I: Spannend. Inwiefern?

R: Ich will nicht zu viel verraten, aber da spielt wieder eine Frau eine Rolle.

I: Neu verliebt?

R: Ich? Ganz im Gegenteil. Ich sage nur Stalking und MeToo sind da zwei Stichworte.

I: Oh, und wie geht das aus?

R: Weiß ich noch nicht!
I: Warum?

R: Mein Autor schreibt noch.

I: Wir sind gespannt. Vielen Dank für das Interview!

R: Gerne!

Der 3. Band von Kommissar Z. ist in Vorbereitung

Ich habe jetzt mit Band 3 von Kommissar Z begonnen. Die Frage, die sich manche Leser stellen: Geht es mit Rainer und Yvonne weiter? Darauf kann ich nur antworten: Vielleicht!
Aber in Band 3 gerät er selbst in Probleme. Und wieder einmal ist eine Frau im Spiel. Doch dieses Mal hat er selbst keine Schuld daran oder zumindest nur ein wenig.
Doch ich will nicht zu viel verraten.
Bei diesem Roman will ich dieses Mal auch mit Testlesern arbeiten. Also wer Lust hat, kann sich ja schon mal vormerken. Allerdings wird es noch etwas dauern, vermutlich im Herbst wird es so weit sein.
Ziel ist, Band 3 im Spätherbst herauszubringen.
Vorher erscheint noch Band 4 der Autorengruppe tödlich mit 17 Regionalkrimis.

Band 1 und 2 von Kommissar Z. – jetzt auch als Print

Nachdem ich zunächst Band 2 „Selbstjustiz“ nur als ebook veröffentlicht habe, ist er jetzt auch als Taschenbuch verfügbar. Eine Reihe positiver Rezensionen zeigt mir, dass ich mit dem Buch den Geschmack der Leser getroffen habe. Hier ein kleiner Auszug:

„Ich danke für dieses ReziExemplar, dass mich meinen Leseplan völlig vergessen ließ…

Ein Krimi absolut nach meinem Geschmack!
Ein Täter den man von Anfang kennt,noch besser kennenlernt und der einem “fast sympathisch” ist. Aber nur fast! Ich konnte zwar sein Motiv verstehen und seine Wut, aber nicht die Taten… bzw mit welcher Heftigkeit diese erfolgten. Somit ist er ein perfekter Täter😍

Was auch absolut perfekt war,war die Darstellung des Täter,die Schauplätze in Hamburg und die Kommissare.
Absolut menschlich, nachvollziehbar und sympathisch!

Die Namen der Personen fand ich super gewählt. Auch wenn Rainer Zufall mir jedes Mal ein Schmunzel entlockte und Frau Papadopoulus mich an Fußball erinnerte.. 😎 (die Fußballfans werden mich verstehen)

Die Entwicklung des Falles gut und flüssig, genau wie der Schreibstil des Autors.
Einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.“

Und eine andere Rezension:
„Das Cover zeigt ein Mann mit einem eingeritzten Z in der Stirn. Der Titel liegt genau über seinen Augen, so dass man den Mann nicht ganz sehen kann. Das Cover finde ich ganz gut.
Der Autor hat mich mit dem zweiten Hamburg-Krimi um die Ermittler Zufall und Papadopoulus überzeugt. Die Ermittler sind sympathisch, menschlich und ich mochte sie.
Den Täter lernt man gleich zu Beginn kennen und erfährt nach und nach sein Motiv und warum er so verbissen ist. Das Schicksal des Täters ist ausschlaggebend für seine Handlungen. Als Leser erfährt man dieses Schicksal recht früh und man hat ein wenig Mitleid mit dem Täter und weniger mit seinen Opfern.
Die Taten sind nicht gut zu heißen, doch absolut nachvollziehbar. Die Wut und Aggression des Täters extrem, aber sehr gut beschrieben. Die Polizisten ermitteln in einem Kreis, wo Frauen wenig bedeuten und man sich nimmt, was man will.
📘Fazit:
Alles in allem ein guter, spannender Krimi, den ich gerne empfehle.“

Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen.

Der neue Hamburg-Krimi „Selbstjustiz“

Seit dem 3. Mai ist mein neuer Hamburg-Krimi „Selbstjustiz: Der zweite Fall für Kommissar Z.“ erschienen, momentan erst einmal nur als ebook. Darin muss der junge Kommissar Rainer Zufall eine Reihe von Misshandlungen junger Männer aufklären.
In dem Buch wird der Leser durch eine Reihe von Stadtteilen Hamburgs geführt, immer auf den Spuren des selbsternannten Rächers, dem die Kommissare den Arbeitstitel „Zorro“ geben. Spannung ist garantiert.

Lesung im Rintelner Rundfunk

Am 14. April 2018 hatte der Rintelner Rundfunk eine Bühne für mich. Im Rahmen der 2-stündigen Sendung „Literatour“ durfte ich aus meinem ersten Hamburg-Krimi „Ermittlungen durch die rosarote Brille“ lesen. Außerdem hat der Moderator Klaus viele meiner Musikwünsche übernommen.

Wer es verpasst hat, man kann es auch nachhören unter folgendem Link: http://literatour.rintelner-rundfunk-archiv.de/klaus_litera_tour_0006.mp3

Viel Spaß!