COPD – Mein positives Leben mit der unheilbaren Krankheit

30 Jahre Erfahrung mit dem Lungenemphysem

Book Cover: COPD – Mein positives Leben mit der unheilbaren Krankheit

Die Aussichten sind erschütternd, wenn man die Diagnose erhält: COPD mit Lungenemphysem.

Der Autor beschreibt das Auf und Ab, das er selbst mit dieser Krankheit erlebt hat, und gibt einen Einblick in die Auswirkungen der Krankheit, aber er stellt auch vor, was er selbst getan hat, um ein Leben führen zu können, das er selbst mit COPD genießen kann.

Zwar ist COPD nicht heilbar, aber man kann selbst viel dafür tun, dass man nicht daran zerbricht. Dem Autor geht es nach 30 Jahren mit der Erkrankung so gut wie schon lange nicht mehr.

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COPD mit Lungenemphysem. Das war die Diagnose, die ich erhielt, als ich gerade 30 Jahre alt war. Ich konnte mir darunter nichts vorstellen und musste mich erst einmal informieren. Was ich darüber erfuhr, erschütterte mich zutiefst.

COPD steht für "chronic obstructive pulmonary disease", was übersetzt so viel heißt wie „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. Hierzu gehören Erkrankungen wie das Lungenemphysem, die sogenannte Blählunge, oder die chronische Bronchitis. Das Erschütternde für mich war die Erkenntnis: Diese Krankheit ist nicht heilbar, die Lunge ist in Teilen irreparabel zerstört.

Das hieß für mich also, dass es nicht besser werden würde. Mir wurde mitgeteilt, dass Medikamente nur helfen könnten, die Verschlechterung meines Gesundheitszustands zu verlangsamen. Richtig gesund würde ich nie wieder werden.

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Ich lernte im Folgenden Begriffe wie den sogenannten AHA-Effekt kennen. Das bedeutet, dass die Hauptsymptome Auswurf, Husten und Atemnot sind. Im Anfangsstadium träten die Beschwerden nur bei Belastung auf, später auch im Ruhezustand. Da ich mehr Atemarbeit würde leisten müssen als vor meiner Erkrankung, wäre auch mit einem Gewichtsverlust zu rechnen. Zum damaligen Zeitpunkt war ich ohnehin recht dünn.

Diese katastrophalen Aussichten musste ich erst einmal verarbeiten. Wie und wie lange überhaupt würde ich mit dieser Krankheit leben können, fragte ich mich.

Dass ich die Diagnose bekam, ist jetzt 30 Jahre her, und in diesem Buch möchte ich einen Einblick geben, wie es mir gelungen ist, mit COPD incl. einem Lungenemphysem zu leben, ohne daran zu zerbrechen. Sicher sind der Grad der Erkrankung und ihre Auswirkungen bei jedem anders. Ich kann nur von meinen Erfahrungen und von meinem Umgang mit der Krankheit berichten. Der Weg war ein Auf und Ab. Das wird in den folgenden Kapiteln deutlich werden. Doch eins möchte ich gleich vorweg sagen: Das Leben ist dennoch lebenswert. Ich musste nur lernen, richtig mit der Krankheit umzugehen.

Ich werde in diesem Buch diverse Fachbegriffe verwenden, die auch im Glossar noch einmal erläutert werden.

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TSB – Der Currywurstmord

Book Cover: TSB - Der Currywurstmord

An einem Samstag im September findet das jährliche Treffen der Thrillerspoilerbande (TSB), einer Facebook-Gruppe von Buchliebhabern, statt. Was entspannt und fröhlich beginnt, entwickelt sich urplötzlich zur Tragödie. Eine der Teilnehmerinnen stirbt nach dem Genuss einer XXL Currywurst. Der Autor, der ebenfalls an diesem Treffen teilnimmt, ruft seine Protagonisten, Kommissar Z und dessen Kollegin, zu Hilfe. Gemeinsam machen sie sich daran, den Fall zu lösen. Schnell kristallisieren sich Verdächtige heraus, doch das Motiv bleibt lange unklar. Erst nach vielen Gesprächen bringen die Ermittler Licht ins Dunkel.

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Prolog

Sie freuten sich bereits monatelang auf dieses Treffen. Über eine Facebook-Gruppe hatten sie sich gefunden und ihre Leidenschaft für Bücher geteilt.

Die einen waren Autoren, solche Menschen, die sich die furchtbarsten Geschichten ausdachten, mit Mord und Totschlag, die einen etwas zurückhaltender, andere blutrünstig mit allen Schattenseiten menschlicher Abgründe.

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Dann gab es da die Blogger, Frauen und Männer, die ihre Zeit damit zubrachten, Bücher, die ihnen zugeschickt wurden, zu lesen, um danach ihr Urteil darüber zu fällen, himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt oder irgendetwas dazwischen. Jeder Autor sah dem Urteil des Bloggers oder der Bloggerin mit Bangen und gemischten Gefühlen entgegen und sah hinterher Sterne: Ein Stern = Katastrophe, völliger Verriss. Zwei Sterne = Nicht ganz schlecht, aber kann man besser machen. Drei Sterne = netter Versuch, aber du musst noch üben. Vier Sterne = Schon gut, aber mit Luft nach oben. Fünf Sterne = Super Buch, Party, Yeah, du hast es geschafft.

Und dann gab es da noch die Leser, die Menschen, die Berge von Büchern oder gigaweise ebooks anhäuften, bei Wind und Wetter, bei Sonne und Regen, morgens, mittags und abends Lesestoff bewältigten und an keiner Buchhandlung vorbeikamen, ohne nicht mindestens fünf neue Bücher rauszuschleppen.

Diese Truppe fand sich also an einem schönen und heißen Samstag im September in einem Restaurant in Hamburg wieder. Dieses Restaurant hieß bezeichnenderweise "August", was im Vorfeld bei einigen zu leichter Verwirrung führte. Die beiden Initiatoren des Treffens, Simone und Peter, Decknamen, wie sich später herausstellte, waren schon vorher angereist und hatten bereits die Speisekarte durchprobiert. Ich sage nur: XXL Currywurst!

Und dann war es so weit. Um 16 Uhr sollte Treffpunkt im "August" sein. Einige Mitglieder der Gruppe hatten nachmittags noch eine Hafenrundfahrt unternommen, sodass die Teilnehmer erst nach und nach eintröpfelten, jedes Mal freudig begrüßt von den bereits Eingetroffenen. Auch ich war bereits kurz vor 16 Uhr angekommen, begrüßte die Neuankömmlinge, von denen ich bis dahin fast niemanden kannte.

Ich blickte den kommenden Stunden mit Freude entgegen. Wie hätte ich auch ahnen sollen, welche Tragödie uns an diesem Tag in Atem halten sollte. Die berühmte XXL Currywurst würde dabei die Hauptrolle spielen.

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Sagenhaft böse

teilweise tödlich - Band 5

Book Cover: Sagenhaft böse

Erinnern Sie sich noch an die Helden und starken Frauen der alten Sagen? Sie prägten unser Gefühl für Gut und Böse und halfen uns das Unfassbare zu verstehen. Die Gestalten aus der nebulösen Vergangenheit können auch heute noch zur Aufklärung eines Verbrechens beitragen oder vor zukünftigem Unheil warnen. Hauptsache, sie geraten nicht in Vergessenheit und wir nutzen ihr Wissen.
Denn was treibt die ’Weiße Frau’ auf den Bahnübergang in Wittenberg? Während ihre Kollegin in Ostfriesland auftaucht …
Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie unsere 20 neuen Kriminalfälle, die zwar – wie gewohnt – böse sind, aber nicht immer tödlich enden.

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Publisher: Fehnland-Verlag
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Rache für Klaus Störtebeker

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Mit einem gezielten Hieb trennte er den Kopf vom Körper und steckte Rumpf und Kopf in seine große Tasche. Die Terrassentür ließ sich leicht aufhebeln. Der Mann mit der Augenklappe grinste, als er die Tür aufschob und das vollgestopfte Wohnzimmer betrat. Im Haus stank es förmlich nach Reichtum. Er hatte beobachtet, wie sie die Wohnung verlassen hatten, um irgendwohin zu fahren. Er hoffte nur, dass sie sich und ihm Zeit lassen würden.Lautlos stieg er die Treppe hoch, wo sich nach seiner Vermutung Schlafzimmer und Arbeitszimmer des reichen Paares befanden. Richtig, da war das Schlafzimmer. Er konnte sein Glück kaum fassen. Die Dame des Hauses hatte anscheinend diverse Schmuckstücke ausprobiert, bevor sie sich entschieden hatte. Zum Wegräumen war keine Zeit mehr geblieben. Da würde er der Dame helfen.
Im Arbeitszimmer des Gatten hatte er bereits nach wenigen Sekunden die Schubladen aufgebrochen. In einer davon entdeckte er ein Bündel Geldscheine. Lächelnd steckte er es auch ein. Ohne große Eile ging er hinunter, öffnete seine Tasche und hinterließ seinen Gruß: Eine Piratenpuppe mit abgeschlagenem Kopf und einen kleinen Zettel mit der Aufschrift »Schönen Gruß, Rache für Klaus Störtebeker«.

* * *

»Unser Freund hat wieder zugeschlagen.« Kommissarin Cornelia Schubert knallte den Bericht ihrem Kollegen Hans Weller auf den Tisch.
Der Kommissar blickte von seinem Bildschirm hoch. »Unser Pirat?«
Sie nickte. »Ganz genau: der neue Klaus Störtebeker.«
»Das war jetzt seine achte Tat?«
»Seine neunte, genau genommen. Der Kerl tanzt uns auf der Nase rum. Er hinterlässt keine Spuren, nur sein geköpftes Piratenpüppchen und einen Hinweis auf Klaus Störtebeker.«
»Und man weiß nicht, woher er diese Puppen bekommt?! Dass er nicht langsam genug hat. Da ist einiges zusammengekommen. Wofür braucht er so viel Geld?«
Cornelia Schubert schüttelte erst den Kopf und nickte dann. »Nein und Ja.« Sie trank einen Schluck ihrer Apfelschorle. »Nein, woher er diese Puppen hat, haben wir noch nicht herausbekommen. Wir suchen intensiv weiter. Aber das Geld scheint er nicht alles für sich zu behalten. Gerade hat sich eine Hartz4-Empfängerin gemeldet, dass sie in ihrem Briefkasten einen Umschlag mit 1.000 Euro gefunden hat. Und einen Gruß von K.S.«
»Klaus Störtebeker!« Er sah seine Kollegin erstaunt an. »Der beklaut reiche Leute, um es an Bedürftige zu verteilen?!«
»So sieht es aus. Und das ergibt für mich die Fragen: Woher weiß er, wer wann zuhause ist? Und viel wichtiger: Woher weiß er, wer Hartz4-Empfänger ist?«
»Gute Frage: Der Mann muss recht gut informiert sein oder gut beobachten können. Wissen wir noch von mehr Leuten, denen er etwas hat zukommen lassen?«
»Bisher nicht. Die meisten werden sich nicht melden, wenn er ihnen etwas gibt. Und sie werden hoffen, dass wir ihn nicht so schnell schnappen.«
»Vielleicht klappern wir mal ein paar Obdachlosentreffs ab. Möglicherweise war er da ja auch schon.«
»Du kannst richtig gute Ideen haben«, sagte sie lachend. Weller boxte sie in die Seite.
»Ganz schön frech, junge Frau.« Sie nahmen sich ihre Jacken und machten sich auf den Weg.

...

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Alterserscheinungen – Mein Reisetagebuch in den (Un-)Ruhestand

Eine kurzweilige Wegbeschreibung

Book Cover: Alterserscheinungen - Mein Reisetagebuch in den (Un-)Ruhestand

Alt werden ist wie Weihnachten. Es schleicht sich lange Zeit unbemerkt an und plötzlich ist es da. Man denkt: Jetzt schon? So geht es dem Autor eines Tages als er merkt, dass er nicht mehr zur jungen Generation gehört und der (Un-)ruhestand in greifbare Nähe rückt. Er nimmt den Leser auf unterhaltsame Weise mit auf die Reise und scheut dabei auch nicht vor Selbstironie zurück. Mit einem Augenzwinkern beleuchtet er die täglichen Erlebnisse und behandelt dabei auch Themen, über die man lieber nicht spricht. Oder wann haben Sie das letzte Mal über schwache Blasen und Stuhlgang diskutiert?

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Cremen für Anfänger

Alt werden ist wie Weihnachten. Es schleicht sich lange Zeit unbemerkt an und plötzlich ist es da. Man denkt: Jetzt schon? So ging es mir eines Tages als ich bei einer Onlineumfrage mitmachte und mein Alter eingeben sollte. Das war kurz nach meinem 50. Geburtstag. Zehn Jahre zuvor hatte ich meinen 40. groß gefeiert, um zu beweisen, dass mir mein Alter nichts ausmachte. Den 50. hatte ich wegen einer angeblichen Midlife-Crisis, die mir unterstellt wurde, nicht gefeiert. Ich war mir sicher, keine Midlife-Crisis zu haben, denn das fühlte sich anders an. Aber das will ich hier gar nicht weiter ausbreiten.
Doch mit nunmehr 50 Jahren hatte ich zum ersten Mal das Gefühl: Nun ist der Zenit überschritten, mehr als die Hälfte ist vorbei. »Alle wollen alt werden, aber keiner will alt sein.« Diesen Spruch hatte ich irgendwo mal gelesen und fand ihn einfach nur blöd. Aber plötzlich merkte ich: So ganz dumm ist das nicht.

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Ich stellte mich vor den Spiegel und betrachtete mich eingehend. Waren das da alles graue Haare oder war ich eher aschblond? Schon immer aschblond gewesen? Waren diese Falten auf der Stirn wirklich so tief oder verzerrte der Spiegel? Und warum war die Haut an den Unterarmen so faltig? Hatte ich abgenommen?
Ich nahm mir ein Fotoalbum, das mich mit 20, 25 und 30 Jahren zeigte. Gut, das ist etwas unfair, mich mit damals zu vergleichen. Aber war das die gleiche Person? War ich das? Und was war in der Zwischenzeit geschehen, dass ich plötzlich so alt aussah? Das war der Stress, das waren die Herausforderungen, die ich zu bewältigen hatte.
»Du hast Dich zu wenig eingecremt«, fiel mir als ein anderer Grund ein.
Meine Frau war Creme-Weltmeisterin. Ohne eine Tube Gesichts- oder Handcreme verließ sie nie das Haus. Vielleicht sollte ich mich auch mal eincremen, dachte ich. Ich nahm ihre Creme zur Hand, machte einen Klacks auf meinen Zeigefinger und cremte meine Brust ein. Meine intensive Behaarung sorgte dafür, dass die Creme lokal auf einer Fläche von knapp zwei Quadratzentimetern auf meiner Brust haftete. Ein schmieriges, verklebtes Haarbüschel zeugte davon, wo die Creme sich ausgiebig mit meinen Haaren vereinigt hatte.
Okay, vielleicht cremst Du erst mal nur das Gesicht ein, machte ich einen zweiten Versuch. Als ich meinen Bart mit demselben Ergebnis verklebt hatte, spürte ich einen ersten Anflug von Verzweiflung. Wie bekomme ich diese blöde Creme nur unter die Haare, sodass sie auch tatsächlich die Haut erreicht? Rasieren? Bart abnehmen? Das kam nicht in Frage, schließlich trug ich den Bart schon seit dreißig Jahren, er war ein Teil von mir.
Dann erst mal nur die Stirn, um zu sehen, wie es sich anfühlt. Da bei den ersten beiden Cremeversuchen wenig auf der Haut angekommen war, nahm ich dieses Mal einen großen Klacks aus der Tube. Ich patschte ihn mir auf die Stirn und begann, das Ganze zu verreiben. Meine Stirn sah aus wie eine Toastscheibe mit Frischkäse. Mit zu viel Frischkäse, um genau zu sein. Wohin mit dem Rest? Ich erweiterte den Cremehorizont um die Nase. Doch auch wenn meine Nase zu den eher größeren Exemplaren gehörte: Trotz intensiven Einarbeitens blieb immer noch reichlich Creme über.
Was könnte ich noch eincremen? Wo hatte ich eigentlich keine Haare, die im Weg waren? Ich betrachtete mich intensiv im Spiegel. Mit beiden Händen voller Creme musterte ich mich und meinen Körper. War dieses Muttermal schon immer dort? Und diese Haare auf den Schultern? Gab es die schon immer? Wozu waren die eigentlich gut? Die Beine waren eigentlich ganz okay, muskulös, stramm. Nur diese Haare, extrem cremefeindlich.
Wie lange braucht so eine Creme eigentlich bis sie einzieht? Und wohin zieht sie eigentlich ein? Und ist es schlimm, wenn man sofort nachcremt? Verstopfen irgendwelche Poren? Ich beschloss, das sofort nachzuschauen. Als ich vor dem Laptop saß, fiel mir auf, dass bis auf meine Füße kein Körperteil in der Lage war, den Laptop anzuschalten, ohne ihn einzusauen. Die Hände waren nach wie vor voller Creme, die Nase glänzte wie eine Speckschwarte. Verzweiflung machte sich breit.
Ich stützte mein Gesicht in die Hände. Kurz danach kam meine Frau nach Hause.
»Was machst Du denn da?« fragte sie mich und schaute ungläubig.
»Ich hab mich eingecremt«, erwiderte ich kleinlaut.
»Bisschen viel genommen?« Ihr Schmunzeln ließ mich noch verzweifelter dreinschauen.
»Ja, ich bin halt nicht fürs Eincremen gemacht.«
»Ach Du«, meine Frau schaute mich mitleidvoll an. »Soll ich Dir was abnehmen?«
»Oh ja gern«, seufzte ich ergeben.
Sie verrieb die Creme, die auf meinem Gesicht immer noch zentimeterdick drauf saß. Anschließend nahm sie den Rest von meinen Händen und arbeitete es in ihr Gesicht und ihre Hände ein. Kaum Haare im Gesicht, nur die Augenbrauen, aber ganz viel davon auf dem Kopf, dachte ich bewundernd. Bei mir war das bis auf die Brauen genau umgekehrt.
»Und jetzt?« fragte ich, weitere Instruktionen abwartend.
»Also Du kannst jetzt mit den Händen den Rest in die Unterarme einreiben bis alles eingezogen ist. Oder … « Sie machte eine kunstvolle Pause.
»Oder was?« fragte ich erwartungsvoll.
»Man kann zu viel Creme auch einfach unter fließendem Wasser abwaschen. Das hättest Du auch gleich machen können.«
Frauen sind so furchtbar praktisch veranlagt. Ich hasse das. Aber ich liebe meine Frau, auch wenn sie mir überlegen ist. Zumindest was den Umgang mit Creme anbelangt.
Morgen besorge ich mir Männercreme und fange an zu üben, beschloss ich. Und heute, ca. 5 Jahre später, habe ich die Tube fast aufgebraucht. Männer und Creme passen einfach nicht zusammen.

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Porträts mutiger Frauen: In Aquarellen und Worten

Book Cover: Porträts mutiger Frauen: In Aquarellen und Worten

Mutige, starke Frauen mit jeweils eigener Geschichte sind Bestandteil dieses Buches. Dabei werden diese Frauen nicht nur in Worten beschrieben. Jede Frau wird gleichzeitig noch als Aquarell ins Bild gesetzt, so dass der Leser zu der verbalen Beschreibung die jeweils porträtierte auch vor Augen hat.
Die Frauen haben noch eine Besonderheit: Bis auf Pippi Langstrumpf, die quasi stellvertretend für viele Eigenschaften starker und mutiger Frauen steht, sind alle Damen noch am Leben und liefern einen wichtigen Beitrag dazu, das Bild des angeblich schwachen Geschlechts aufzuheben.
Ein Buch über Frauen, das durchaus auch für Männer interessant sein kann.

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