Rezensionen – Fluch oder Segen?

Heute behandle ich ein Thema, mit dem Autoren mehr oder weniger zu tun haben. Es geht um Rezensionen von Büchern. Beeinflussen diese tatsächlich Kaufentscheidungen oder nicht? Das ist eine der wichtigen Fragen in diesem Zusammenhang.

Man muss bei dem Thema bedenken, dass Rezensionen immer subjektiv sind. Ist derjenige, der eine Rezension schreibt, unvoreingenommen? Ist er mit dem Autor befreundet, will ihm Gutes tun? Oder will er dem Autor eins auswischen, indem er sein Werk runtermacht?
All das ist zu berücksichtigen, wenn man sich Rezensionen ansieht. Hat das Werk wirklich fünf Sterne verdient, weil es den Leser voll überzeugt hat? Ist eine Ein-Stern-Rezension gerecht, weil das Buch wirklich ein totaler Flop ist? Bei manchen Rezensionen wundert man sich, weil die Vergabe überhaupt nicht zu den vergebenen Sternen passt.

Insofern können Rezensionen tatsächlich Fluch oder Segen sein. Viele schlechte Rezensionen können einem Autor sein Werk ziemlich verhageln, wobei es leider auch Fälle geben soll, wo Einzelne dafür sorgen, dass ein Buch runtergewertet wird. Aber auch viele gute Rezensionen sind keine Garantie dafür, dass mir als Leser ein Buch auch wirklich gefällt.

Mein Tipp: In den meisten Fällen kann man sich eine Leseprobe des Werks ziehen. Wenn die mir nicht gefällt, dann wird mir vermutlich das gesamte Buch nicht gefallen. Macht es mich neugierig, lohnt sich der Kauf wahrscheinlich.

Und dann gibt es noch die Möglichkeit, nur Sterne zu verteilen ohne eine Erläuterung. Warum vergibt jemand nur einen Stern, schreibt aber nicht warum.

Lustig ist dann zum Beispiel ein Bild wie folgendes:

Wie man unschwer erkennen kann, ist bei diesen Rezensionen alles dabei. Was sagt das einem Autor?

Was denkst du dazu? Schreib mir gern deine Meinung. Entweder als Kommentar zu diesem Beitrag oder mir als Mail an roland.bluemel@googlemail.com .