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Mein Interview bei Writer Online

Interview am 20. Juli 2019

Am 20. Juli war ich bei Writeronline zu Gast. Mein Interviewer Rudolf Otto Schäfer hat mich eine Stunde lang zu meinem Werdegang, zu meinem Autorendasein und auch zu meiner Arbeit als Lektor befragt.
Thema war auch mein neuestes Buch „Alterserscheinungen“, das genau an dem Tag erschienen ist.

Der Lektor

Die Stunde ist unglaublich schnell vergangen und dabei habe ich viele Fragen beantworten können, wie z.B. was bedeutet das ADM hinter meinem Eintrag als Lektor. So viel sei verraten: ADM steht für die Akademie der deutschen Medien.

Rudis Zusammenfassung

Rudi hat das Interview folgendermaßen zusammengefasst:
HAMBURGER KRIMI AUTOR UND LEKTOR (ADM)
Ein Krimi-Autor der die menschlichen Seiten seiner Protagonisten nicht zu kurz kommen lässt und ein sehr gutes Verständnis für Sprache hat. Roland Blümel heute zu Gast bei mir. Wir sprechen über mordlüsterne Krimi-Autoren aus Hamburg und auch über das Lektorat. Worauf kommt es an, wenn wir unser Buch einem Lektor vertrauensvoll in die Hände geben und wie arbeitet Roland selber? Und was bedeutet das ADM in Klammern hinter dem Lektorat? Hört rein und ihr werdet es erfahren.

Der Link zum Podcast

Hier könnt ihr euch die neue Folge kostenlos anhören und auch herunterladen –> https://bookywood.podigee.io/5-roland-blumel

Bald ist es so weit – Mein neues Buch

Nun ist es bald so weit: Die „Alterserscheinungen“ zeigen sich, ich meine, mein neuestes Buch erscheint mit genau dem Thema. Eine Kostprobe gab es ja schon auf einem früheren Beitrag.
Hier kommt schon mal das Cover:

Das Cover meines neuen Buchs mit dem Titel "Alterserscheinungen"
Ein ungewöhnliches Reisetagebuch!

Und hier kommt der Klappentext:
Alt werden ist wie Weihnachten. Es schleicht sich lange Zeit unbemerkt an und plötzlich ist es da. Man denkt: Jetzt schon? So geht es dem Autor eines Tages als er merkt, dass er nicht mehr zur jungen Generation gehört und der (Un-)ruhestand in greifbare Nähe rückt. Er nimmt den Leser auf unterhaltsame Weise mit auf die Reise und scheut dabei auch nicht vor Selbstironie zurück. Mit einem Augenzwinkern beleuchtet er die täglichen Erlebnisse und behandelt dabei auch Themen, über die man lieber nicht spricht. Oder wann haben Sie das letzte Mal über schwache Blasen und Stuhlgang diskutiert?

Hier eine kleine Kostprobe:

ToDo-Listen

Ich gebe es zu, ich bin ein ToDo-Listen-Fetischist. Ich führe Listen für meine täglichen Vorhaben, aber auch für die Langfristplanung.
Besonders ärgerlich finde ich es, wenn ich etwas erledigt habe, was nicht auf der Liste steht. Dann muss ich es natürlich nachtragen, um es anschließend genüsslich durchzustreichen.
Jeden Tag beginne ich damit, eine Liste zu erstellen, was an dem Tag zu erledigen ist. Dieses prickelnde Gefühl, etwas durchstreichen zu können, was man erledigt hat ist einfach herrlich! Manchmal kommt es natürlich vor, dass Aktivitäten vom Vortag unerledigt bleiben. Die muss ich dann selbstverständlich in die neue Liste eintragen. Außerdem gibt es die Langzeitprojekte, also Dinge, die nicht heute, aber in den nächsten Tagen oder Wochen zu erledigen sind. Dafür habe ich eine eigene Liste.

Den Überblick behalten

Um den Überblick zu behalten, habe ich jetzt eine App auf meinem Smartphone installiert, in der ich solche Langzeit-Todos notieren kann, inklusive Termin und Kurzbeschreibung. Ich muss gestehen, dass ich bei manchem Eitrag nach einiger Zeit schon nicht mehr weiß, was der zu bedeuten hatte. Doch ich habe festgestellt, dass der Genuss um einiges geringer ist, wenn ich so eine Aktivität mit einem Klick einfach lösche, als wenn ich den Eintrag auf meiner Liste durchstreiche. Ich muss mal mit dem Hersteller dieser App sprechen, ob man da nicht etwas machen kann.

Zum Beispiel statt einfach zu löschen durch Betätigen einer entsprechenden Taste diesen Text ganz langsam durchzustreichen. Das ist doch eine gute Idee. Den Punkt muss ich gleich mal in meiner Todo-Liste eintragen. Aber in welcher? Schaffe ich das heute noch oder kommt das in die Langfrist-Todo-Liste? Ich weiß. Ich schreibe das Überlegen, ob ich es in die kurz- oder langfristige Liste schreibe, einfach in die kurzfristige Liste. Wenn ich das heute noch nicht entscheiden kann, dann übertrage ich das morgen einfach in die neue Liste. So geht der Punkt nicht verloren. Genial, oder?

Nichts geht mehr verloren

Seit ich das mit den Listen konsequent mache, geht mir fast nichts mehr verloren. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass ich nicht mehr so viel Zeit habe. Ich muss mal überlegen, woran das liegen und wie ich das ändern kann. Guter Punkt. Das Nachdenken hierüber trage ich gleich mal in die Todo-Liste ein. Aber schaffe ich das heute? Mal sehen!

Es wird sagenhaft

Band 5 kommt

Es wird dieses Mal ziemlich „sagenhaft“. Die Autorengruppe tödlich (kurz AGT) schlägt wieder zu. Band 5 der Krimi-Anthologie ist in Vorbereitung, und ich bin wieder Mit-Herausgeber, dieses Mal gemeinsam mit Martina-Schiller-Rall.

Was ist die AGT?

Es ist ein paar Jahre her, da haben sich mehrere Krimi-Autoren gefunden und zu einem Projekt zusammengeschlossen, um einen Band von Kurzgeschichten zu schreiben. Daraus entstand der erste Band „teilweise tödlich“. Der Name ergab sich, da nicht in allen der 18 Kurzkrimis Morde vorkamen. Kurioserweise taufte Amazon unsere Gruppe dann als „Autorengruppe tödlich“ und wir haben den Namen dann adoptiert.

Die Autorengruppe tödlich
Autorengruppe tödlich – Eine Gruppe von Krimi-Autoren

Band 2 und 3

Wir waren auf den Geschmack gekommen. Der Initiator der Gruppe, Michael Kracht, hatte inzwischen den Fehnland-Verlag gegründet und wir machten weiter. Im zweiten Versuch waren so viele Geschichten zusammengekommen, dass gleich zwei Bände entstanden. „Eiskalte Verbrechen“ und „Finstere Abgründe“ erschienen. Ich war nicht nur einer der Autoren bei „Finstere Abgründe“, sondern durfte auch die meisten der Geschichten lektorieren, da ich mittlerweile zertifizierter Lektor und Mitglied im VfLL (Verband freier Lektorinnen und Lektoren) geworden war.

Das Böse kennt keine Grenzen

In 2018 ging es dann weiter und die Herausforderung war dieses Mal, Krimis zu schreiben, die einen regionalen Bezug hatten. Da die Gruppe aus Autoren besteht, die quer über den deutschsprachigen Raum verteilt sind, kam ein bunter Strauß von Geschichten zusammen, die die Botschaft vermittelten: Das Böse kennt keine Grenzen. Gemeinsam mit Sabine Hennig-Vogel war ich hier erstmals Mit-Herausgeber.
Alle Bücher findest du auch auf meiner Homepage. Einfach hier klicken.

Und nun wird es sagenhaft

Warum? fragst Du jetzt sicher. Nun als es darum ging, welches Thema wir dem Band 5 geben, war die Mehrheit dafür, dass dieses Mal die Kurzkrimis irgendetwas mit Sagen zu tun haben sollten. Die meisten Geschichten kenne ich ja schon, inklusive meiner eigenen, die etwas mit Klaus Störtebeker zu tun hat. Da ist wieder eine bunte Mischung von Geschichten zusammengekommen. Sei gespannt.
Wie sieht das Cover aus? Das wird natürlich noch nicht verraten. Geplantes Erscheinungsdatum ist der Herbst 2019 im Fehnland-Verlag. Wir scharren schon mit den Hufen. Du sicher auch.
Aber vorher steht noch ein wenig Arbeit an: Geschichte schreiben, überarbeiten, lektorieren, überarbeiten, zusammenführen, formatieren, Klappentext erstellen, Cover erstellen und dann ist es bald so weit. Das wird sagenhaft! Garantiert!

Fortsetzung folgt …

Alterserscheinungen – eine erste Kostprobe

Hier gibt es eine erste Kostprobe zu meinem halb-autobiographischen Buch „Alterserscheinungen – Mein Reisetagebuch in den (Un-)Ruhestand. Viel Spaß!

Cremen für Anfänger

Alterserscheinungen!
Alt werden ist wie Weihnachten. Es schleicht sich lange Zeit unbemerkt an und plötzlich ist es da. Man denkt: Jetzt schon? So ging es mir eines Tages als ich bei einer Onlineumfrage mitmachte und mein Alter eingeben sollte. Das war kurz nach meinem 50. Geburtstag. Zehn Jahre zuvor hatte ich meinen 40. groß gefeiert, um zu beweisen, dass mir mein Alter nichts ausmachte. Den 50. hatte ich wegen einer angeblichen Midlife-Crisis, die mir unterstellt wurde, nicht gefeiert. Ich war mir sicher, keine Midlife-Crisis zu haben, denn das fühlte sich anders an. Aber das will ich hier gar nicht weiter ausbreiten.

Doch mit nunmehr 50 Jahren hatte ich zum ersten Mal das Gefühl: Nun ist der Zenit überschritten, mehr als die Hälfte ist vorbei. »Alle wollen alt werden, aber keiner will alt sein.« Diesen Spruch hatte ich irgendwo mal gelesen und fand ihn einfach nur blöd. Aber plötzlich merkte ich: So ganz dumm ist das nicht. Ich stellte mich vor den Spiegel und betrachtete mich eingehend. Waren das da alles graue Haare oder war ich eher aschblond? Schon immer aschblond gewesen? Waren diese Falten auf der Stirn wirklich so tief oder verzerrte der Spiegel? Und warum war die Haut an den Unterarmen so faltig? Hatte ich abgenommen?

Ich nahm mir ein Fotoalbum, das mich mit 20, 25 und 30 Jahren zeigte. Gut, das ist etwas unfair, mich mit damals zu vergleichen. Aber war das die gleiche Person? War ich das? Und was war in der Zwischenzeit geschehen, dass ich plötzlich so alt aussah? Das war der Stress, das waren die Herausforderungen, die ich zu bewältigen hatte.
»Du hast Dich zu wenig eingecremt«, fiel mir als ein anderer Grund ein.

Problem!

Meine Frau war Creme-Weltmeisterin. Ohne eine Tube Gesichts- oder Handcreme verließ sie nie das Haus. Vielleicht sollte ich mich auch mal eincremen, dachte ich. Ich nahm ihre Creme zur Hand, machte einen Klacks auf meinen Zeigefinger und cremte meine Brust ein. Meine intensive Behaarung sorgte dafür, dass die Creme lokal auf einer Fläche von knapp zwei Quadratzentimetern auf meiner Brust haftete. Ein schmieriges, verklebtes Haarbüschel zeugte davon, wo die Creme sich ausgiebig mit meinen Haaren vereinigt hatte.Okay, vielleicht cremst Du erst mal nur das Gesicht ein, machte ich einen zweiten Versuch. Als ich meinen Bart mit demselben Ergebnis verklebt hatte, spürte ich einen ersten Anflug von Verzweiflung. Wie bekomme ich diese blöde Creme nur unter die Haare, sodass sie auch tatsächlich die Haut erreicht? Rasieren? Bart abnehmen? Das kam nicht in Frage, schließlich trug ich den Bart schon seit dreißig Jahren, er war ein Teil von mir.

Dann erst mal nur die Stirn, um zu sehen, wie es sich anfühlt. Da bei den ersten beiden Cremeversuchen wenig auf der Haut angekommen war, nahm ich dieses Mal einen großen Klacks aus der Tube. Ich patschte ihn mir auf die Stirn und begann, das Ganze zu verreiben. Meine Stirn sah aus wie eine Toastscheibe mit Frischkäse. Mit zu viel Frischkäse, um genau zu sein. Wohin mit dem Rest? Ich erweiterte den Cremehorizont um die Nase. Doch auch wenn meine Nase zu den eher größeren Exemplaren gehörte: Trotz intensiven Einarbeitens blieb immer noch reichlich Creme über. Was könnte ich noch eincremen? Wo hatte ich eigentlich keine Haare, die im Weg waren? Ich betrachtete mich intensiv im Spiegel. Mit beiden Händen voller Creme musterte ich mich und meinen Körper. War dieses Muttermal schon immer dort? Und diese Haare auf den Schultern? Gab es die schon immer? Wozu waren die eigentlich gut? Die Beine waren eigentlich ganz okay, muskulös, stramm. Nur diese Haare, extrem cremefeindlich.

Wie lange braucht so eine Creme eigentlich bis sie einzieht? Und wohin zieht sie eigentlich ein? Und ist es schlimm, wenn man sofort nachcremt? Verstopfen irgendwelche Poren? Ich beschloss, das sofort nachzuschauen. Als ich vor dem Laptop saß, fiel mir auf, dass bis auf meine Füße kein Körperteil in der Lage war, den Laptop anzuschalten, ohne ihn einzusauen. Die Hände waren nach wie vor voller Creme, die Nase glänzte wie eine Speckschwarte. Verzweiflung machte sich breit.
Ich stützte mein Gesicht in die Hände. Kurz danach kam meine Frau nach Hause.

Hilfe naht

»Was machst Du denn da?« fragte sie mich und schaute ungläubig.
»Ich hab mich eingecremt«, erwiderte ich kleinlaut.
»Bisschen viel genommen?« Ihr Schmunzeln ließ mich noch verzweifelter dreinschauen.
»Ja, ich bin halt nicht fürs Eincremen gemacht.«
»Ach Du«, meine Frau schaute mich mitleidvoll an. »Soll ich Dir was abnehmen?«
»Oh ja gern«, seufzte ich ergeben.

Sie verrieb die Creme, die auf meinem Gesicht immer noch zentimeterdick drauf saß. Anschließend nahm sie den Rest von meinen Händen und arbeitete es in ihr Gesicht und ihre Hände ein. Kaum Haare im Gesicht, nur die Augenbrauen, aber ganz viel davon auf dem Kopf, dachte ich bewundernd. Bei mir war das bis auf die Brauen genau umgekehrt.
» Und jetzt?« fragte ich, weitere Instruktionen abwartend.
»Also Du kannst jetzt mit den Händen den Rest in die Unterarme einreiben bis alles eingezogen ist. Oder … « Sie machte eine kunstvolle Pause.
»Oder was?« fragte ich erwartungsvoll.
»Man kann zu viel Creme auch einfach unter fließendem Wasser abwaschen. Das hättest Du auch gleich machen können.«

Fazit

Frauen sind so furchtbar praktisch veranlagt. Ich hasse das. Aber ich liebe meine Frau, auch wenn sie mir überlegen ist. Zumindest was den Umgang mit Creme anbelangt. Morgen besorge ich mir Männercreme und fange an zu üben, beschloss ich. Und heute, ca. 5 Jahre später, habe ich die Tube fast aufgebraucht. Männer und Creme passen einfach nicht zusammen.

Was hat mein Krimi mit John Lennon zu tun?

John Lennon? Hä?

Du fragst Dich vermutlich irritiert, was der berühmte Beatle John Lennon mit meinem Hamburg-Krimi zu tun hat. Nun das ist ganz einfach: Ich war auf der Suche nach einem Titel für den Krimi, der dann schließlich unter „Ermittlungen durch die rosarote Brille – Der erste Fall für Kommissar Z“ erschienen ist. Schon auf dem Cover taucht eine rosarote Brille auf. Manchen gefällt das Cover, andere wundern sich, dass ein Krimi-Cover rosa ist. Ich habe den Krimi nach Reaktion einiger Leser mittlerweile auch dem Genre cosy crime zugeordnet.

Worum geht es in dem Krimi?

Nun, um nicht zu sehr zu spoilern, nur so viel: In dem Krimi geht es um den Mord an einem Polizisten. Dieser Mord stellt unseren Kommissar Rainer Zufall vor eine schwierige Aufgabe. Der Tote hatte eine sehr attraktive Ehefrau, zu der sich unser Ermittler vom ersten Moment an hingezogen fühlt. Sie rückt zwar in den Kreis der Verdächtigen, aber der Kommissar glaubt an ihre Unschuld, zumal sich die Beiden näherkommen. Er kämpft dagegen an, zu glauben, dass sie wirklich die Täterin ist.

Und was ist jetzt mit John Lennon?

Was hat mein Krimi mit John Lennon zu tun? Er spielt natürlich nicht mit und sein Name taucht auch nicht im Roman auf. Aber trotzdem bin ich über ihn gestolpert. In Vorbereitung einer Lesung habe ich im Internet nach rosaroten Brillen recherchiert und wurde fündig. Und plötzlich stieß ich auf etwas, das mir gar nicht bewusst war: Genau solch eine rosarote Brille trug auch John Lennon. Ich habe mir auch gleich eine Brille zugelegt und hier ist das Ergebnis:

Das ist doch nicht John Lennon?! Aber die Brille, die ist doch wie seine.
Roland mit der rosaroten Brille ala John Lennon

Wie geht denn der Fall mit der rosaroten Brille aus?

Das verrate ich selbstverständlich nicht. Es bleibt bis zum Schluss offen, ob die hübsche Witwe tatsächlich etwas mit dem Mord zu tun hat. Wenn es dich interessiert, dann schau doch mal bei Amazon oder anderen Anbietern vorbei.

Gern signiere ich Ihr Exemplar im Anschluss an Lesungen oder Sie schreiben mir eine Nachricht. Kurze Mail an roland.bluemel@googlemail.com reicht.

Relaunch der homepage

Ich bin derzeit dabei, meine Homepage zu überarbeiten. Das wird einige Zeit dauern, aber ich hoffe, das Ergebnis wird sich dann lohnen.

Ich bin erst allmählich dabei, mich in die ganzen Optionen von WordPress einzuarbeiten und dabei das eine oder andere auszuprobieren. Dabei stoße ich natürlich auf das einen oder andere Problem. Dennoch hoffe ich, dass die Homepage hinterher richtig gut aussehen wird.

Also lass dich überraschen, wie es dann hinterher aussehen wird. Schau gern immer mal wieder vorbei.

Warum schreibe ich?

Warum schreibe ich eigentlich? Diese Frage stelle ich mir natürlich auch immer wieder. Außerdem wird mir oft die Frage gestellt, wie ich denn auf die Ideen für meine Bücher komme.

Mein erster Hamburg-Krimi, aber nicht mein erstes Buch!
Aber warum schreibe ich eigentlich?

Ja, warum schreibe ich?

Die erste Frage ist einfach und schwierig zu beantworten. Ich schreibe, weil es mir Spaß macht, Geschichten zu entwickeln und aufzuschreiben. Dabei habe ich nicht den Anspruch, damit den Nobelpreis zu gewinnen oder tiefschürfende Literatur zu erstellen, zumindest im Moment noch nicht. In erster Linie möchte ich meine Leser unterhalten, wobei ich momentan im Genre Krimi und Thriller unterwegs bin, mich aber gern auch an anderen Genres versuchen will. Ich habe zum Beispiel ein eher lustiges Manuskript in der Schublade, das sicher auch irgendwann überarbeitet und veröffentlicht wird. Da geht es um den Weg in den Ruhestand, zum Teil lustig, manchmal aber auch nachdenklich.
Auch meine Hamburg-Krimis sind nicht nur ernst, sondern haben auch ihre lustigen Seiten, wie z.B. bei den Ermittlungen durch die rosarote Brille, wenn es etwa um den Rechtsmediziner geht.

Woher bekomme ich meine Ideen?

Woher bekomme ich meine Ideen? Die Antwort auf diese Frage ist schon schwieriger zu beantworten. Ganz ehrlich kann ich das gar nicht so genau sagen. Irgendeine Begebenheit, die mir begegnet und plötzlich ist ein Thema da. So ging es mir etwa beim Buch „Selbstjustiz“, in dem ein Mann junge Männer bestraft, die über die Stränge schlagen. Oder bei dem Buch, an dem ich jetzt gerade arbeite, in dem ein Mann Frauen mit langen schwarzen Haaren überfällt, weil er ihre Haare haben will. Die Idee ist mir beim Friseur gekommen.

Und meistens bin ich Bauchschreiber, das heißt, ich habe die Story nicht von Anfang bis Ende im Kopf, sondern sie entwickelt sich. Dann kann es schon passieren, dass sich die Personen in einer Weise verändern, die ich ursprünglich gar nicht geplant hatte. Das ist auch für mich spannend.

Rainer Zufall? Warum dieser Name?

Tja, und warum heißt mein Protagonist Rainer Zufall? Ich wandle hier auf einem schmalen Grat, denn die Gefahr ist natürlich, dass die Krimis nicht ernst genommen werden. Dafür hat er einen hohen Wiedererkennungseffekt. Aber man kann es nicht jedem recht machen. Das merke ich auch bei den Covern. Hier gibt es Leser, die sie toll finden, aber auch solche, denen sie überhaupt nicht gefallen. Das ist halt so. Und passiert es nicht manchmal wirklich, dass die Fälle durch Zufall gelöst werden? Was ist eigentlich Zufall? Interessanterweise gibt es dazu sogar einen Eintrag bei Wikipedia.

Was ist deine Meinung dazu? Schreib mir gern an roland.bluemel@googlemail.com . Du bekommst in jedem Fall eine Antwort.

Kommissar am Abgrund

„Kommissar am Abgrund“ so lautet der Arbeitstitel meines dritten Romans mit dem Hamburger Kommissar Rainer Zufall. War er schon bei seinem ersten Fall in der Klemme (Sie erinnern sich: seine unglückliche Liebe zu einer Verdächtigen), so hat er es dieses Mal mit einer Stalkerin zu tun, die ihm schwer zu schaffen macht. Aber das wird nicht sein einziges und größtes Problem sein. Doch ich will nicht zu viel verraten.
Bevor es nach Fertigstellung des Manuskripts (in 1 bis 2 Wochen) ins Lektorat geht, habe ich dieses Mal ein paar Testleser angeheuert. Mein kleiner Aufruf auf meiner Facebook-Seite hatte ein überraschendes Echo!
Es ist und bleibt spannend.

Interview mit dem Protagonisten Kommissar Rainer Z.

Heute haben wir hier einen besonderen Gast, den Kommissar Rainer Zufall der Krimi-Reihe über den Hamburg Kommissar Z.

Interviewer (I): Kommissar Zufall, Sie sind ja noch nicht so lange bei der Kriminalpolizei. Was hat Sie bewogen, dort zu arbeiten und nicht in der Drogenfahndung, wo Sie vorher waren.

Rainer (R): Ich hatte einfach das Gefühl, mal etwas anderes machen zu wollen. Außerdem hat mich die Arbeit der Kripo schon immer gereizt.

I: In Ihrem ersten Fall hatten Sie gleich eine harte Nuss zu knacken. Der Leiter des LKA wurde getötet. Wie ging es Ihnen damit?

R: Nun ja, man kann sich das nicht immer aussuchen. Aber als Neuling hatte ich da natürlich schon meine Startschwierigkeiten.

I: Gerade auch mit Ihrem Namen!

R (lacht): Stimmt. Rainer Zufall ist schon schwierig genug. Aber als Kommissar Rainer Zufall musste ich mir schon einiges anhören, das können Sie mir glauben.

I: Was haben sich Ihre Eltern denn dabei gedacht?

R: Nun ja, ich bin ja nicht als Rainer Zufall auf die Welt gekommen. Ich wurde als Rainer Müller geboren, aber dann von meinem Stiefvater adoptiert. Und dann ging der Spaß in Anführungszeichen los.

I: War es schlimm?

R: Also ein Spaß war es nicht, aber ich habe mich durchgebissen und es hat mich abgehärtet.

I: Aber trotzdem wirken Sie nicht hart, wenn ich das so sagen darf, sondern eher weich und gefühlvoll.

R: Oh, danke!

I: Und ein Typ, in den sich die Frauen reihenweise verlieben.

R: Tatsächlich?

I: In Ihrem ersten Fall spielt ja eine Frau die Hauptrolle.

R: Das stimmt. Yvonne ist eine außergewöhnliche Frau. Da hat es sofort gefunkt. Aber …

I: Leider ist daraus nichts geworden. Bisher.

R: Richtig. Durch Yvonne hat keine Frau mehr eine Chance bei mir.

I: Gibt es ein Happyend mit Ihnen beiden?

R: Da müssen Sie meinen Autor fragen. (lacht)

I: Wie kommen Sie denn mit dem klar?

R: Ach, der ist eigentlich ein ganz netter Kerl. Aber manchmal könnte er mir die eine oder andere Klemme ersparen.

I: In welcher Klemme stecken Sie denn jetzt?

R: Nun ja, in meinem dritten Fall stehe ich ziemlich am Abgrund.

I: Spannend. Inwiefern?

R: Ich will nicht zu viel verraten, aber da spielt wieder eine Frau eine Rolle.

I: Neu verliebt?

R: Ich? Ganz im Gegenteil. Ich sage nur Stalking und MeToo sind da zwei Stichworte.

I: Oh, und wie geht das aus?

R: Weiß ich noch nicht!
I: Warum?

R: Mein Autor schreibt noch.

I: Wir sind gespannt. Vielen Dank für das Interview!

R: Gerne!