Archiv der Kategorie: Schreiben

Rezensionen – Fluch oder Segen?

Heute behandle ich ein Thema, mit dem Autoren mehr oder weniger zu tun haben. Es geht um Rezensionen von Büchern. Beeinflussen diese tatsächlich Kaufentscheidungen oder nicht? Das ist eine der wichtigen Fragen in diesem Zusammenhang.

Man muss bei dem Thema bedenken, dass Rezensionen immer subjektiv sind. Ist derjenige, der eine Rezension schreibt, unvoreingenommen? Ist er mit dem Autor befreundet, will ihm Gutes tun? Oder will er dem Autor eins auswischen, indem er sein Werk runtermacht?
All das ist zu berücksichtigen, wenn man sich Rezensionen ansieht. Hat das Werk wirklich fünf Sterne verdient, weil es den Leser voll überzeugt hat? Ist eine Ein-Stern-Rezension gerecht, weil das Buch wirklich ein totaler Flop ist? Bei manchen Rezensionen wundert man sich, weil die Vergabe überhaupt nicht zu den vergebenen Sternen passt.

Insofern können Rezensionen tatsächlich Fluch oder Segen sein. Viele schlechte Rezensionen können einem Autor sein Werk ziemlich verhageln, wobei es leider auch Fälle geben soll, wo Einzelne dafür sorgen, dass ein Buch runtergewertet wird. Aber auch viele gute Rezensionen sind keine Garantie dafür, dass mir als Leser ein Buch auch wirklich gefällt.

Mein Tipp: In den meisten Fällen kann man sich eine Leseprobe des Werks ziehen. Wenn die mir nicht gefällt, dann wird mir vermutlich das gesamte Buch nicht gefallen. Macht es mich neugierig, lohnt sich der Kauf wahrscheinlich.

Und dann gibt es noch die Möglichkeit, nur Sterne zu verteilen ohne eine Erläuterung. Warum vergibt jemand nur einen Stern, schreibt aber nicht warum.

Lustig ist dann zum Beispiel ein Bild wie folgendes:

Wie man unschwer erkennen kann, ist bei diesen Rezensionen alles dabei. Was sagt das einem Autor?

Was denkst du dazu? Schreib mir gern deine Meinung. Entweder als Kommentar zu diesem Beitrag oder mir als Mail an roland.bluemel@googlemail.com .

Kurzkrimi – Explosiv

Muss ein Krimi immer lang sein? Wir treten in unserer Facebook-Gruppe der Mord(s)lustigen unter anderem den Gegenbeweis an. Ein Krimi kann durchaus nur aus einer Seite bestehen. Den Beweis trete ich zum Beispiel hier mit meinem Kurzkrimi „Explosiv“ an und beweise gleichzeitig, dass es auch nicht ganz so helle Täter gibt.

Viel Spaß damit:

Der Zufall spielt Katz und Maus

Der neue Krimi mit dem jungen Hamburger Kommissar Rainer Zufall, auch unter dem Namen Kommissar Z bekannt, ist soeben als ebook erschienen.

Und hier begegnet dem Kommissar seine Vergangenheit wieder. Er wird in ein Katz-und-Maus-Spiel gezwungen. Doch lange weiß er nicht, worum es in diesem perfiden Spiel geht.

Worum geht es in dem neuen Krimi?
Wer ist der Unbekannte, der Kommissar Z in ein perfides Spiel zwingt. Eine Tat nach der anderen kündigt der Verbrecher an und vergibt Punkte, je nachdem, ob Rainer Zufall die Tat verhindern kann oder nicht. Mit der Zeit wird klar, dass es sich um ein persönliches Motiv handeln muss. Aber welche Rolle spielt Yvonne Wilhelm, Rainers Traumfrau, in diesem Zusammenhang. Die Schlinge um Rainers Hals zieht sich enger. Kann er das Rätsel lösen?

Das ebook ist zu beziehen zum Beispiel bei Amazon für den Kindle:

oder auch für den Tolino, z.B. bei Thalia:

Die Mord(s)Lustigen

Eine neue Gruppe von Krimi- und Thrillerautoren hat sich zusammengetan, um ein gemeinsames Projekt zu starten: Die Mord(s)lustigen und ich bin einer davon. Seit dem 1.7.2020 ist das Projekt gestartet. Hier plaudere ich ein wenig aus dem Nähkästchen.

Wer mörderisch gute Geschichten mag, wenn jemand Gänsehaut und kaum noch zu ertragende Spannung in einem Buch braucht und Interessantes und Lustiges über die Autoren dahinter erfahren möchte – der ist dann hier genau richtig!

Blutig, medium oder well done? Freu dich auf mörderisch blutige Geschichten, Psycho-Stories, Krimis mit intelligenten Ermittlern, die auch mal ganz ohne Blut einen Fall lösen und Geschichten, die ganz sicher nicht von der Stange sind. Verfolge die Diskussion, wenn wieder einmal jemand wissen möchte, »Kann ich jemandem im Schlaf die Kehle durchschneiden, ohne dass er aufwacht?« oder »Wie schwierig ist es, sich in das Netzwerk des Nachbarn zu hacken?«

Schau mal vorbei, den mein Kommissar Z und ich sind mit unseren Geschichten auch dabei!

Hier mal eine kleine Kostprobe als Postkartenkrimi:

Explosiv

Tagelang hatten sie die Bank beobachtet, waren hineingegangen, um sich mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen.

Es war dunkel und unbelebt, als sie sich vor der Filiale postiert hatten und auf einen Kunden warteten.

Gegen Mitternacht näherte sich eine Person, steckte die EC-Karte ins Lesegerät und die Tür öffnete sich. Knut schlenderte wie beiläufig in die Richtung. Als der Mann herauskam, eilte er hin, bevor die Tür wieder ins Schloss fiel, nickte seinem Kumpel zu.

Nervös zogen die beiden Strumpfmasken über den Kopf. Knut holte mit zittrigen Fingern den Sprengstoff aus seinem Rucksack und drückte seinem Kumpel das explosive Zeug in die Hand.

»Beeil dich«, raunte er ihm zu.

Ralf legte den Sprengstoff vor eines der Geräte und löste die Explosion aus. Als sich der Qualm aufgelöst hatte, schauten die beiden fassungslos auf das Ergebnis.

»Du, Idiot», fauchte Knut. »Das war der Kontoauszugsdrucker.«

Sachbuch über COPD

Mein neues Sachbuch

Demnächst wird mein erstes Sachbuch erscheinen. Es wurde komplett überarbeitet, wird meine Krankengeschichte behandeln und Tipps geben, wie man mit der Krankheit umgehen kann.
Ich leide seit 30 Jahren unter COPD mit Lungenemphysem, einer Krankheit, für die es keine Heilung gibt. Die Zerstörung der Lungenbläschen ist irreparabel. Die Behandlung kann lediglich zu einer Verlangsamung der Verschlechterung führen.

COPD ist mittlerweile die dritthäufigste Todesursache und die Diagnose kann einen schon fertigmachen. Das ging mir auch so, aber ich habe gelernt, damit umzugehen und habe im Laufe der Jahre deutliche Fortschritte gemacht.

Mit dem Buch möchte ich meinen Leidensgenossen Mut machen, wobei ich einerseits natürlich kein Arzt bin und mir andererseits bewusst ist, dass es viele Ausprägungen der Krankheit gibt, die nicht vergleichbar sind. Dennoch möchte ich Tipps geben und aus meiner Sicht darstellen, wie diese Krankheit aussieht und was man selbst zur Verbesserung tun kann.

Kommissar Z auf Helgoland

Klassentreffen mit tödlichem Ausgang

Da wollen die Kommissare ein entspanntes Wochenende auf der Hochseeinsel Helgoland verbringen und dann das: Sie begegnen einer Gruppe von ehemaligen Klassenkameraden, die sich nach 30 Jahren treffen und plötzlich ist einer der Teilnehmer tot. War es Mord? War es ein natürlicher Tod? Kommissar Z und seine Kollegin sind gefordert, dies aufzuklären.


„Klassentreffen mit tödlichem Ausgang“ ist bereits der sechste Fall für Kommissar Rainer Zufall (kurz Kommissar Z genannt).

Klappentext

Was zu einem fröhlichen Wiedersehen nach 30 Jahren auf der Hochseeinsel Helgoland werden soll, entwickelt sich für die ehemaligen Klassenkameraden zu einem spannungsgeladenen Treffen mit tödlichem Ausgang. Ein Teilnehmer wird vergiftet. Die beiden Hamburger Kommissare Rainer Zufall und Britta Papadopoulos, die auch gerade ein Wochenende auf der Insel verbringen, ermitteln in dem Fall. Schnell stellt sich heraus, dass beinahe jeder der verbliebenen 12 ehemaligen Mitschüler ein Motiv für den Mord hätte. Gegenseitige Verdächtigungen werden laut und die Gruppe fällt immer mehr auseinander. Zwei weitere Anschläge bringen die Kommissare schließlich auf die richtige Spur.

Die LBM wirft ihre Schatten voraus

Autoren unter Spannung

Vom 12. bis 15. März 2020 läuft die Leipziger Buchmesse (LBM) und meine Autorenkollegin Kim Rylee und ich werden wieder einen gemeinsamen Stand haben mit dem Titel „Autoren unter Spannung“ und die Messe wirft ihre Schatten voraus, denn es ist jede Menge vorzubereiten.
Wir werden eine breites Angebot an Büchern haben und freuen uns über jeden Besuch. Dabei können die Besucher auch mein neues Taschenbuch „Klassentreffen mit tödlichem Ausgang“ erwerben, das es bisher noch nicht im Handel gibt.

Lesung am 15. März um 12 Uhr

Außerdem werde ich aus meinem Buch „Alterserscheinungen“ lesen und hinterher das Buch für alle Interessierten signieren.

Weihnachten

Heute gibt es ein paar Gedanken zum Thema „Weihnachten“, entnommen meinem Buch „Alterserscheinungen – Mein Reisetagebuch in den (Un-)Ruhestand“

Nicht nur das Altwerden schleicht sich an wie Weihnachten. Weihnachten selbst tut das auch. Und das fängt bereits Ende August oder Anfang September an, wenn die Schokoladen-Weihnachtsmänner und die Lebkuchenherzen in den Supermärkten vor sich hin schwitzen. Oder die Spekulatius-Kekse den angenehmen Geruch von Weihnachten in die spätsommerliche Atmosphäre verströmen.
Dann vernimmt man die leise Stimme: »Schon jetzt an Weihnachten denken«. Ach, eben hatte ich doch noch Sonnenmilch auf den Händen bzw. im Gesicht und bin im T-Shirt durch den sommerlichen Sturzregen gewandert. Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?

In unserer reizüberfluteten Welt nimmt man diese Weihnachtsdrohung erst einmal nicht ernst und konzentriert sich auf Halloween und die Martinsgans.
Irgendwann kommt dann die alljährlich unvermeidliche Frage: »Was wünscht du dir zu Weihnachten?«

Gute Frage. Mir fällt es jedes Jahr schwerer, diese Frage zu beantworten. Meine 20 Kochbücher fühlen sich wohl in meinem Regal und sind sich selbst genug. Mein Bücherschrank weist schon seit einiger Zeit Kapazitätsprobleme auf. DVDs liegen im Sterben seit es Online-Streamings gibt und mein Laptop schon gar kein entsprechendes Laufwerk mehr hat. Exotische Wünsche wie Fechtanzüge, ein Ferrari oder ein Billardtisch verbieten sich aus unterschiedlichen Gründen. Was also kann man sich noch wünschen?

Ein Deal mit den Schenkern nach dem Motto »Wir schenken uns einfach mal nichts« funktioniert auch nicht. Denn zum einen kann man dem anderen nicht trauen, dass er Heiligabend nicht doch etwas aus dem Hut zaubert. Zum anderen gehört für die meisten das Schenken zu Weihnachten einfach dazu.

Die Recherche wie beim Geburtstag nach Geschenken für Männer wird wegen Einfallslosigkeit ebenfalls verworfen. Und es stellt sich das zweite Problem. Was verschenke ich selbst? Die Frage »Was wünscht du dir zu Weihnachten« finde ich ja selbst blöd. Ist der andere so ein flacher Charakter, dass mir für ihn nichts einfällt? Den Vorwurf habe ich bei der Frage schon mal an den Kopf geworfen bekommen.

Also quäle ich mich mit diesen zwei Problemen. Und parallel dazu schleicht sich Weihnachten auf leisen Sohlen an, zwischen Weihnachtsmännern, Zimtsternen und Pfefferkuchen.

Vier Mal ist Advent. Wie jeder weiß, heißt Advent Ankunft. Was nicht ankommt, sind Geschenkeideen. Ich schwitze. Vielleicht wäre ein Deodorant ein geeignetes Geschenk. Zu billig! Oder ein großes Handtuch, um den Schweiß abzuwischen. Auch nicht.

Na gut, ich habe ja noch einige wenige Tage Zeit, mir etwas zu überlegen. Wenn ich erst mal in Rente bin, werde ich eine große Geschenkeliste erstellen. Die ziehe ich dann zu Rate. Wofür so ein Rentnerdasein doch alles gut ist. Da fällt mir ein: Als Rentner ist man ja sehr beschäftigt. Vielleicht wäre da ein Terminkalender ein geeignetes Geschenk. Mit Großdruck! Cool, das ist es!

Gleich drei neue Bücher im September

Da war ich doch ganz schön produktiv. Im September sind aus verschiedenen Gründen gleich drei Bücher mit mir bzw. von mir erschienen.

Sagenhaft Böse

Band 5 der teilweise tödlich Reihe

Die Krimianthologie „Sagenhaft böse“ der Autoren Gruppe tödlich ist inzwischen bereits der 5. Band und ich durfte sowohl eine Geschichte beisteuern (über den neuen Störtebeker), aber auch das Lektorat hierfür durchführen. Außerdem bin ich zusammen mit Martina Schiller-Rall Herausgeber dieses Buchs. Das Buch ist im Fehnland-Verlag erschienen.

Tödliche Haarpracht

Als 4. Band der Kommissar Z Reihe ist ebenfalls im September der neue Hamburg-Krimi „Tödliche Haarpracht“ erschienen. Hier erfährt Kommissar Rainer Zufall, was ein Haarfetischist ist. Eine spannende Jagd auf einen psychisch gestörten Täter beginnt, bei dem die Kommissarin Britta Papadopoulos in tödliche Gefahr gerät.

TSB – Der Currywurstmord

Es war eine spontane Idee im Rahmen eines Treffens mit der Facebook-Gruppe (Thrillerspoilerbande) und daraus ist eine Buchidee entstanden und nun tatsächlich ein Buch geworden. Es geht um einen Mord durch den Genuss einer Currywurst. Das Besondere daran: Die Teilnehmer des Treffens spielen in dem Buch wichtige Rollen und ich selbst, aber auch meine beiden Protagonisten (Rainer Zufall und Britta Papadopoulos) sind ebenfalls dabei.
Ein kurzweiliges Buch, nicht nur für Mitglieder der TSB!

Kommissar Z. ist wieder im Einsatz

Was so ein Friseurbesuch doch alles bewirken kann. Nichtsahnend saß ich dort und wartete darauf, dass ich an die Reihe käme, als in mir plötzlich eine neue Buchidee entstand. Zuhause recherchiert und das Thema des nächsten Kommissar Z war geboren. Kommissar Z ermittelt wieder: „Tödliche Haarpracht“ so heißt das neueste Werk, in dem meine Kommissare Rainer Zufall und Britta Papadopoulos es mit einem Haarfetischisten zu tun haben. Was das ist? Da fragt man doch gern Wikipedia und da heißt es Trichophilie.

Klappentext von Kommissar Z „Tödliche Haarpracht“

In seinem vierten Fall erfährt der junge Kommissar, was ein Haarfetischist ist. 
Ein mysteriöser Mord an einer Friseurin, deren schwarzen Haare abgeschnitten wurden und verschwunden sind, stellt Kommissar Rainer Zufall und seine Kollegin vor ein Rätsel. Als eine zweite Frau das gleiche Schicksal erleidet, ist den Kommissaren schnell klar, dass es sich um einen Serientäter handelt, der es auf schwarzhaarige Opfer abgesehen hat. Nun fürchtet der Kommissar auch um das Leben seiner schwarzhaarigen Kollegin. Wie sich bald herausstellt zu Recht!