Sachbuch über COPD

Mein neues Sachbuch

Demnächst wird mein erstes Sachbuch erscheinen. Es wurde komplett überarbeitet, wird meine Krankengeschichte behandeln und Tipps geben, wie man mit der Krankheit umgehen kann.
Ich leide seit 30 Jahren unter COPD mit Lungenemphysem, einer Krankheit, für die es keine Heilung gibt. Die Zerstörung der Lungenbläschen ist irreparabel. Die Behandlung kann lediglich zu einer Verlangsamung der Verschlechterung führen.

COPD ist mittlerweile die dritthäufigste Todesursache und die Diagnose kann einen schon fertigmachen. Das ging mir auch so, aber ich habe gelernt, damit umzugehen und habe im Laufe der Jahre deutliche Fortschritte gemacht.

Mit dem Buch möchte ich meinen Leidensgenossen Mut machen, wobei ich einerseits natürlich kein Arzt bin und mir andererseits bewusst ist, dass es viele Ausprägungen der Krankheit gibt, die nicht vergleichbar sind. Dennoch möchte ich Tipps geben und aus meiner Sicht darstellen, wie diese Krankheit aussieht und was man selbst zur Verbesserung tun kann.

Kommissar Z auf Helgoland

Klassentreffen mit tödlichem Ausgang

Da wollen die Kommissare ein entspanntes Wochenende auf der Hochseeinsel Helgoland verbringen und dann das: Sie begegnen einer Gruppe von ehemaligen Klassenkameraden, die sich nach 30 Jahren treffen und plötzlich ist einer der Teilnehmer tot. War es Mord? War es ein natürlicher Tod? Kommissar Z und seine Kollegin sind gefordert, dies aufzuklären.
„Klassentreffen mit tödlichem Ausgang“ ist bereits der sechste Fall für Kommissar Rainer Zufall (kurz Kommissar Z genannt).

Klappentext

Was zu einem fröhlichen Wiedersehen nach 30 Jahren auf der Hochseeinsel Helgoland werden soll, entwickelt sich für die ehemaligen Klassenkameraden zu einem spannungsgeladenen Treffen mit tödlichem Ausgang. Ein Teilnehmer wird vergiftet. Die beiden Hamburger Kommissare Rainer Zufall und Britta Papadopoulos, die auch gerade ein Wochenende auf der Insel verbringen, ermitteln in dem Fall. Schnell stellt sich heraus, dass beinahe jeder der verbliebenen 12 ehemaligen Mitschüler ein Motiv für den Mord hätte. Gegenseitige Verdächtigungen werden laut und die Gruppe fällt immer mehr auseinander. Zwei weitere Anschläge bringen die Kommissare schließlich auf die richtige Spur.

Die LBM wirft ihre Schatten voraus

Autoren unter Spannung

Vom 12. bis 15. März 2020 läuft die Leipziger Buchmesse (LBM) und meine Autorenkollegin Kim Rylee und ich werden wieder einen gemeinsamen Stand haben mit dem Titel „Autoren unter Spannung“ und die Messe wirft ihre Schatten voraus, denn es ist jede Menge vorzubereiten.
Wir werden eine breites Angebot an Büchern haben und freuen uns über jeden Besuch. Dabei können die Besucher auch mein neues Taschenbuch „Klassentreffen mit tödlichem Ausgang“ erwerben, das es bisher noch nicht im Handel gibt.

Lesung am 15. März um 12 Uhr

Außerdem werde ich aus meinem Buch „Alterserscheinungen“ lesen und hinterher das Buch für alle Interessierten signieren.

Weihnachten

Heute gibt es ein paar Gedanken zum Thema „Weihnachten“, entnommen meinem Buch „Alterserscheinungen – Mein Reisetagebuch in den (Un-)Ruhestand“

Nicht nur das Altwerden schleicht sich an wie Weihnachten. Weihnachten selbst tut das auch. Und das fängt bereits Ende August oder Anfang September an, wenn die Schokoladen-Weihnachtsmänner und die Lebkuchenherzen in den Supermärkten vor sich hin schwitzen. Oder die Spekulatius-Kekse den angenehmen Geruch von Weihnachten in die spätsommerliche Atmosphäre verströmen.
Dann vernimmt man die leise Stimme: »Schon jetzt an Weihnachten denken«. Ach, eben hatte ich doch noch Sonnenmilch auf den Händen bzw. im Gesicht und bin im T-Shirt durch den sommerlichen Sturzregen gewandert. Ja, ist denn schon wieder Weihnachten?

In unserer reizüberfluteten Welt nimmt man diese Weihnachtsdrohung erst einmal nicht ernst und konzentriert sich auf Halloween und die Martinsgans.
Irgendwann kommt dann die alljährlich unvermeidliche Frage: »Was wünscht du dir zu Weihnachten?«

Gute Frage. Mir fällt es jedes Jahr schwerer, diese Frage zu beantworten. Meine 20 Kochbücher fühlen sich wohl in meinem Regal und sind sich selbst genug. Mein Bücherschrank weist schon seit einiger Zeit Kapazitätsprobleme auf. DVDs liegen im Sterben seit es Online-Streamings gibt und mein Laptop schon gar kein entsprechendes Laufwerk mehr hat. Exotische Wünsche wie Fechtanzüge, ein Ferrari oder ein Billardtisch verbieten sich aus unterschiedlichen Gründen. Was also kann man sich noch wünschen?

Ein Deal mit den Schenkern nach dem Motto »Wir schenken uns einfach mal nichts« funktioniert auch nicht. Denn zum einen kann man dem anderen nicht trauen, dass er Heiligabend nicht doch etwas aus dem Hut zaubert. Zum anderen gehört für die meisten das Schenken zu Weihnachten einfach dazu.

Die Recherche wie beim Geburtstag nach Geschenken für Männer wird wegen Einfallslosigkeit ebenfalls verworfen. Und es stellt sich das zweite Problem. Was verschenke ich selbst? Die Frage »Was wünscht du dir zu Weihnachten« finde ich ja selbst blöd. Ist der andere so ein flacher Charakter, dass mir für ihn nichts einfällt? Den Vorwurf habe ich bei der Frage schon mal an den Kopf geworfen bekommen.

Also quäle ich mich mit diesen zwei Problemen. Und parallel dazu schleicht sich Weihnachten auf leisen Sohlen an, zwischen Weihnachtsmännern, Zimtsternen und Pfefferkuchen.

Vier Mal ist Advent. Wie jeder weiß, heißt Advent Ankunft. Was nicht ankommt, sind Geschenkeideen. Ich schwitze. Vielleicht wäre ein Deodorant ein geeignetes Geschenk. Zu billig! Oder ein großes Handtuch, um den Schweiß abzuwischen. Auch nicht.

Na gut, ich habe ja noch einige wenige Tage Zeit, mir etwas zu überlegen. Wenn ich erst mal in Rente bin, werde ich eine große Geschenkeliste erstellen. Die ziehe ich dann zu Rate. Wofür so ein Rentnerdasein doch alles gut ist. Da fällt mir ein: Als Rentner ist man ja sehr beschäftigt. Vielleicht wäre da ein Terminkalender ein geeignetes Geschenk. Mit Großdruck! Cool, das ist es!

Gleich drei neue Bücher im September

Da war ich doch ganz schön produktiv. Im September sind aus verschiedenen Gründen gleich drei Bücher mit mir bzw. von mir erschienen.

Sagenhaft Böse

Band 5 der teilweise tödlich Reihe

Die Krimianthologie „Sagenhaft böse“ der Autoren Gruppe tödlich ist inzwischen bereits der 5. Band und ich durfte sowohl eine Geschichte beisteuern (über den neuen Störtebeker), aber auch das Lektorat hierfür durchführen. Außerdem bin ich zusammen mit Martina Schiller-Rall Herausgeber dieses Buchs. Das Buch ist im Fehnland-Verlag erschienen.

Tödliche Haarpracht

Als 4. Band der Kommissar Z Reihe ist ebenfalls im September der neue Hamburg-Krimi „Tödliche Haarpracht“ erschienen. Hier erfährt Kommissar Rainer Zufall, was ein Haarfetischist ist. Eine spannende Jagd auf einen psychisch gestörten Täter beginnt, bei dem die Kommissarin Britta Papadopoulos in tödliche Gefahr gerät.

TSB – Der Currywurstmord

Es war eine spontane Idee im Rahmen eines Treffens mit der Facebook-Gruppe (Thrillerspoilerbande) und daraus ist eine Buchidee entstanden und nun tatsächlich ein Buch geworden. Es geht um einen Mord durch den Genuss einer Currywurst. Das Besondere daran: Die Teilnehmer des Treffens spielen in dem Buch wichtige Rollen und ich selbst, aber auch meine beiden Protagonisten (Rainer Zufall und Britta Papadopoulos) sind ebenfalls dabei.
Ein kurzweiliges Buch, nicht nur für Mitglieder der TSB!

Kommissar Z. ist wieder im Einsatz

Was so ein Friseurbesuch doch alles bewirken kann. Nichtsahnend saß ich dort und wartete darauf, dass ich an die Reihe käme, als in mir plötzlich eine neue Buchidee entstand. Zuhause recherchiert und das Thema des nächsten Kommissar Z war geboren. Kommissar Z ermittelt wieder: „Tödliche Haarpracht“ so heißt das neueste Werk, in dem meine Kommissare Rainer Zufall und Britta Papadopoulos es mit einem Haarfetischisten zu tun haben. Was das ist? Da fragt man doch gern Wikipedia und da heißt es Trichophilie.

Klappentext von Kommissar Z „Tödliche Haarpracht“

In seinem vierten Fall erfährt der junge Kommissar, was ein Haarfetischist ist. 
Ein mysteriöser Mord an einer Friseurin, deren schwarzen Haare abgeschnitten wurden und verschwunden sind, stellt Kommissar Rainer Zufall und seine Kollegin vor ein Rätsel. Als eine zweite Frau das gleiche Schicksal erleidet, ist den Kommissaren schnell klar, dass es sich um einen Serientäter handelt, der es auf schwarzhaarige Opfer abgesehen hat. Nun fürchtet der Kommissar auch um das Leben seiner schwarzhaarigen Kollegin. Wie sich bald herausstellt zu Recht!

Die Thrillerspoilerbande

Am 24. August traf sich die Thrillerspoilerbande, eine in Facebook entstandene Gruppe aus Autoren, Bloggern und Lesern zu einem jährlich stattfindenden Treffen dieses Mal in Hamburg.

Es war ein sehr nettes Treffen und durch eine Besonderheit des Restaurants „September“ entstand bei mir die Idee, aus der XXL Currywurst einen Krimi zu machen. Das Ergebnis ist überwältigend. Jeden Tag veröffentliche ich ein Kapitel und nach dem Schnipsel kommt der Ruf nach mehr. Vielleicht wird daraus mal ein Buch.

Hier auf jeden Fall mal eine kleine Kostprobe:

TSB – Der Currywurstmord

Prolog

Sie freuten sich bereits monatelang auf dieses Treffen. Über eine Facebook-Gruppe hatten sie sich gefunden und ihre Leidenschaft für Bücher geteilt.
Die einen waren Autoren, solche Menschen, die sich die furchtbarsten Geschichten ausdachten, mit Mord und Totschlag, die einen etwas zurückhaltender, andere blutrünstig mit allen Schattenseiten menschlicher Abgründe.
Dann gab es da die Blogger, Frauen und Männer, die ihre Zeit damit zubrachten, Bücher, die ihnen zugeschickt wurden, zu lesen, um danach ihr Urteil darüber zu fällen, himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt oder irgendetwas dazwischen. Jeder Autor sah dem Urteil des Bloggers oder der Bloggerin mit Bangen und gemischten Gefühlen entgegen und sah hinterher Sterne: Ein Stern = Katastrophe, völliger Verriss. Zwei Sterne = Nicht ganz schlecht, aber kann man besser machen. Drei Sterne = netter Versuch, aber du musst noch üben. Vier Sterne = Schon gut, aber mit Luft nach oben. Fünf Sterne = Super Buch, Party, Yeah, du hast es geschafft.

Und dann gab es da noch die Leser, die Menschen, die Berge von Büchern oder gigaweise ebooks anhäuften, bei Wind und Wetter, bei Sonne und Regen, morgens, mittags und abends Lesestoff bewältigten und an keiner Buchhandlung vorbeikamen, ohne nicht mindestens fünf neue Bücher rauszuschleppen.

Diese Truppe fand sich also an einem schönen und heißen Samstag im September in einem Restaurant in Hamburg wieder. Dieses Restaurant hieß bezeichnenderweise „August“, was im Vorfeld bei einigen zu leichter Verwirrung führte. Die beiden Initiatoren des Treffens, Simone und Peter, Decknamen, wie sich später herausstellte, waren schon vorher angereist und hatten bereits die Speisekarte durchprobiert. Ich sage nur: XXL Currywurst!

Und dann war es so weit. Um 16 Uhr sollte Treffpunkt im „August“ sein. Einige Mitglieder der Gruppe hatten nachmittags noch eine Hafenrundfahrt unternommen, sodass die Teilnehmer erst nach und nach eintröpfelten, jedes Mal freudig begrüßt von den bereits Eingetroffenen. Auch ich war bereits kurz vor 16 Uhr angekommen, begrüßte die Neuankömmlinge, von denen ich bis dahin fast niemanden kannte.

Ich blickte den kommenden Stunden mit Freude entgegen. Wie hätte ich auch ahnen sollen, welche Tragödie uns an diesem Tag in Atem halten sollte. Die berühmte XXL Currywurst würde dabei die Hauptrolle spielen.

*** Fortsetzung folgt ***

Tödliche HAARPRACHT – 1. Textschnipsel

Hier kommt schon mal ein erster Vorgeschmack auf den neuen Fall von Kommissar Rainer Zufall:

Erstes Kapitel

Mit geübten Schnitten brachte die Friseurin Katja Braun die struppigen Haare ihres Kunden in Form. Der blonde Mann war kurz vor Feierabend in den Salon gestürmt und hatte gefleht, noch drangenommen zu werden.
Katja hatte eigentlich pünktlich schließen wollen, denn sie war mit ihrer besten Freundin Silke Freier zu einem Mädelsabend verabredet. Es war schon eine Tradition, dass sie sich donnerstags zum Essen und Quatschen trafen.

Katja Braun hatte auf die Uhr geschaut und kurz geseufzt. Es würde knapp werden mit der Verabredung, aber wenn sie sich sputete, dann könnte sie noch um 19.30 Uhr bei ihrer Freundin sein. Also hatte sie sich breitschlagen lassen und den Mann noch bedient.

»So, mein Herr, das wäre es dann.« Schwungvoll nahm sie den Frisierumhang hoch und schüttelte die Haare auf den Boden, um sie später wegzufegen.
Der Mann stand langsam auf und folgte der Frau zum Tresen.
»Das macht dann 18 Euro 50«, verkündete die Friseurin und erwartete, dass ihr Kunde seine Geldbörse zückte, um sie zu bezahlen.
»Sie haben wunderschöne Haare«, erwiderte der, ohne Anstalten zu machen, der Aufforderung zum Bezahlen nachzukommen.
»Ja.« Katja Braun sah ihn an und war etwas irritiert.
»Können Sie mir nicht eine Strähne davon abschneiden?« Der Mann sah sie fasziniert aus plötzlich funkelnden Augen an.
»Nein, warum sollte ich das tun?« Katja Braun wurde immer verwirrter. Was wollte der Kerl von ihr?
Der Mann griff über die Theke, um ihr Haar anzufassen.
»Was wollen Sie?« Er wurde ihr immer unheimlicher.
»Deine Haare«, antwortete er versonnen. Sein Lächeln wirkte unheimlich.
»Bitte zahlen Sie. Ich muss gleich weg, habe noch einen Termin.« Sie trat einen Schritt zurück, um zu verhindern, dass er sie anfasste. Der Mann lächelte immer mehr und ging um den Tresen herum. Katja Braun wurde heiß und kalt.

Der Blonde stand vor ihr, griff ihr an den Kopf und sah sie wie entrückt an.
»Hallo! Lassen Sie das?« Sie versuchte ihn wegzuschieben, doch plötzlich veränderte sich sein Gesichtsausdruck. Er packte ihre Arme. Der Griff fühlte sich an wie ein Schraubstock. Sie versuchte, sich zu wehren, aber er umklammerte sie und hielt ihr den Mund zu, als sie versuchte zu schreien.

Katja Braun zappelte, bemühte sich, seinen Griff zu lockern, ihm zu entfliehen, aber es war unmöglich. Obwohl er schlank, beinahe dünn war, verfügte er über unglaubliche Kräfte. Sie hatte keine Chance.
Im nächsten Moment schleifte er sie zum Frisierstuhl, der von der Straße nicht einzusehen war, und griff sich eine Schere.
»Wenn du artig bist, passiert dir nichts«, zischte er.

Ihre Gedanken rasten. Was wollte er? Konnte sie sicher sein, dass er Wort hielt und ihr nichts geschehen würde, wenn sie stillhielt? Schon hatte er von ihren langen schwarzen Haaren die erste Strähne abgeschnitten.

Der Kerl ist verrückt, dachte sie. Im Spiegel konnte sie erkennen, wie immer mehr Haare zu Boden fielen. Der Mann atmete schwer, genoss den Anblick des Haufens sichtbar. Sein Schnaufen verstärkte sich mit jedem Büschel, das zu Boden fiel.
Der Friseurin liefen mittlerweile die Tränen herunter. Sie hoffte nur noch, dass es bald vorbei sein und der Mann den Salon verlassen würde.

Als er mit seinem Werk zufrieden war, schob er Katja Braun, auf deren Kopf nur noch kurze Stoppeln zu sehen waren, zur Seite, bückte sich, um seine Trophäe aufzuheben. Katja Braun blickte ihn aus tränenfeuchten Augen an und blickte verzweifelt nach einem Ausweg. Während er immer noch sichtlich erregt seine Beute zusammensammelte, nutzte sie die Ablenkung, um zur Tür zu stürmen. Ein erster Schrei gelang ihr noch, dann war der Mann bei ihr, bevor sie die Tür öffnen konnte, und riss sie zu Boden.

»Du hast es verbockt, du blöde Kuh«, zischte er. Katja Braun wehrte sich heftig aber vergebens. Hätte ich ihn nur einfach gehen lassen, nachdem er hatte, was er wollte, ging ihr noch durch den Kopf, da spürte sie einen stechenden Schmerz,

… Fortsetzung folgt


 

Mein Interview bei Writer Online

Interview am 20. Juli 2019

Am 20. Juli war ich bei Writeronline zu Gast. Mein Interviewer Rudolf Otto Schäfer hat mich eine Stunde lang zu meinem Werdegang, zu meinem Autorendasein und auch zu meiner Arbeit als Lektor befragt.
Thema war auch mein neuestes Buch „Alterserscheinungen“, das genau an dem Tag erschienen ist.

Der Lektor

Die Stunde ist unglaublich schnell vergangen und dabei habe ich viele Fragen beantworten können, wie z.B. was bedeutet das ADM hinter meinem Eintrag als Lektor. So viel sei verraten: ADM steht für die Akademie der deutschen Medien.

Rudis Zusammenfassung

Rudi hat das Interview folgendermaßen zusammengefasst:
HAMBURGER KRIMI AUTOR UND LEKTOR (ADM)
Ein Krimi-Autor der die menschlichen Seiten seiner Protagonisten nicht zu kurz kommen lässt und ein sehr gutes Verständnis für Sprache hat. Roland Blümel heute zu Gast bei mir. Wir sprechen über mordlüsterne Krimi-Autoren aus Hamburg und auch über das Lektorat. Worauf kommt es an, wenn wir unser Buch einem Lektor vertrauensvoll in die Hände geben und wie arbeitet Roland selber? Und was bedeutet das ADM in Klammern hinter dem Lektorat? Hört rein und ihr werdet es erfahren.

Der Link zum Podcast

Hier könnt ihr euch die neue Folge kostenlos anhören und auch herunterladen –> https://bookywood.podigee.io/5-roland-blumel

Bald ist es so weit – Mein neues Buch

Nun ist es bald so weit: Die „Alterserscheinungen“ zeigen sich, ich meine, mein neuestes Buch erscheint mit genau dem Thema. Eine Kostprobe gab es ja schon auf einem früheren Beitrag.
Hier kommt schon mal das Cover:

Das Cover meines neuen Buchs mit dem Titel "Alterserscheinungen"
Ein ungewöhnliches Reisetagebuch!

Und hier kommt der Klappentext:
Alt werden ist wie Weihnachten. Es schleicht sich lange Zeit unbemerkt an und plötzlich ist es da. Man denkt: Jetzt schon? So geht es dem Autor eines Tages als er merkt, dass er nicht mehr zur jungen Generation gehört und der (Un-)ruhestand in greifbare Nähe rückt. Er nimmt den Leser auf unterhaltsame Weise mit auf die Reise und scheut dabei auch nicht vor Selbstironie zurück. Mit einem Augenzwinkern beleuchtet er die täglichen Erlebnisse und behandelt dabei auch Themen, über die man lieber nicht spricht. Oder wann haben Sie das letzte Mal über schwache Blasen und Stuhlgang diskutiert?

Hier eine kleine Kostprobe:

ToDo-Listen

Ich gebe es zu, ich bin ein ToDo-Listen-Fetischist. Ich führe Listen für meine täglichen Vorhaben, aber auch für die Langfristplanung.
Besonders ärgerlich finde ich es, wenn ich etwas erledigt habe, was nicht auf der Liste steht. Dann muss ich es natürlich nachtragen, um es anschließend genüsslich durchzustreichen.
Jeden Tag beginne ich damit, eine Liste zu erstellen, was an dem Tag zu erledigen ist. Dieses prickelnde Gefühl, etwas durchstreichen zu können, was man erledigt hat ist einfach herrlich! Manchmal kommt es natürlich vor, dass Aktivitäten vom Vortag unerledigt bleiben. Die muss ich dann selbstverständlich in die neue Liste eintragen. Außerdem gibt es die Langzeitprojekte, also Dinge, die nicht heute, aber in den nächsten Tagen oder Wochen zu erledigen sind. Dafür habe ich eine eigene Liste.

Den Überblick behalten

Um den Überblick zu behalten, habe ich jetzt eine App auf meinem Smartphone installiert, in der ich solche Langzeit-Todos notieren kann, inklusive Termin und Kurzbeschreibung. Ich muss gestehen, dass ich bei manchem Eitrag nach einiger Zeit schon nicht mehr weiß, was der zu bedeuten hatte. Doch ich habe festgestellt, dass der Genuss um einiges geringer ist, wenn ich so eine Aktivität mit einem Klick einfach lösche, als wenn ich den Eintrag auf meiner Liste durchstreiche. Ich muss mal mit dem Hersteller dieser App sprechen, ob man da nicht etwas machen kann.

Zum Beispiel statt einfach zu löschen durch Betätigen einer entsprechenden Taste diesen Text ganz langsam durchzustreichen. Das ist doch eine gute Idee. Den Punkt muss ich gleich mal in meiner Todo-Liste eintragen. Aber in welcher? Schaffe ich das heute noch oder kommt das in die Langfrist-Todo-Liste? Ich weiß. Ich schreibe das Überlegen, ob ich es in die kurz- oder langfristige Liste schreibe, einfach in die kurzfristige Liste. Wenn ich das heute noch nicht entscheiden kann, dann übertrage ich das morgen einfach in die neue Liste. So geht der Punkt nicht verloren. Genial, oder?

Nichts geht mehr verloren

Seit ich das mit den Listen konsequent mache, geht mir fast nichts mehr verloren. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass ich nicht mehr so viel Zeit habe. Ich muss mal überlegen, woran das liegen und wie ich das ändern kann. Guter Punkt. Das Nachdenken hierüber trage ich gleich mal in die Todo-Liste ein. Aber schaffe ich das heute? Mal sehen!