Mein Interview bei Writer Online

Interview am 20. Juli 2019

Am 20. Juli war ich bei Writeronline zu Gast. Mein Interviewer Rudolf Otto Schäfer hat mich eine Stunde lang zu meinem Werdegang, zu meinem Autorendasein und auch zu meiner Arbeit als Lektor befragt.
Thema war auch mein neuestes Buch „Alterserscheinungen“, das genau an dem Tag erschienen ist.

Der Lektor

Die Stunde ist unglaublich schnell vergangen und dabei habe ich viele Fragen beantworten können, wie z.B. was bedeutet das ADM hinter meinem Eintrag als Lektor. So viel sei verraten: ADM steht für die Akademie der deutschen Medien.

Rudis Zusammenfassung

Rudi hat das Interview folgendermaßen zusammengefasst:
HAMBURGER KRIMI AUTOR UND LEKTOR (ADM)
Ein Krimi-Autor der die menschlichen Seiten seiner Protagonisten nicht zu kurz kommen lässt und ein sehr gutes Verständnis für Sprache hat. Roland Blümel heute zu Gast bei mir. Wir sprechen über mordlüsterne Krimi-Autoren aus Hamburg und auch über das Lektorat. Worauf kommt es an, wenn wir unser Buch einem Lektor vertrauensvoll in die Hände geben und wie arbeitet Roland selber? Und was bedeutet das ADM in Klammern hinter dem Lektorat? Hört rein und ihr werdet es erfahren.

Der Link zum Podcast

Hier könnt ihr euch die neue Folge kostenlos anhören und auch herunterladen –> https://bookywood.podigee.io/5-roland-blumel

Bald ist es so weit – Mein neues Buch

Nun ist es bald so weit: Die „Alterserscheinungen“ zeigen sich, ich meine, mein neuestes Buch erscheint mit genau dem Thema. Eine Kostprobe gab es ja schon auf einem früheren Beitrag.
Hier kommt schon mal das Cover:

Das Cover meines neuen Buchs mit dem Titel "Alterserscheinungen"
Ein ungewöhnliches Reisetagebuch!

Und hier kommt der Klappentext:
Alt werden ist wie Weihnachten. Es schleicht sich lange Zeit unbemerkt an und plötzlich ist es da. Man denkt: Jetzt schon? So geht es dem Autor eines Tages als er merkt, dass er nicht mehr zur jungen Generation gehört und der (Un-)ruhestand in greifbare Nähe rückt. Er nimmt den Leser auf unterhaltsame Weise mit auf die Reise und scheut dabei auch nicht vor Selbstironie zurück. Mit einem Augenzwinkern beleuchtet er die täglichen Erlebnisse und behandelt dabei auch Themen, über die man lieber nicht spricht. Oder wann haben Sie das letzte Mal über schwache Blasen und Stuhlgang diskutiert?

Hier eine kleine Kostprobe:

ToDo-Listen

Ich gebe es zu, ich bin ein ToDo-Listen-Fetischist. Ich führe Listen für meine täglichen Vorhaben, aber auch für die Langfristplanung.
Besonders ärgerlich finde ich es, wenn ich etwas erledigt habe, was nicht auf der Liste steht. Dann muss ich es natürlich nachtragen, um es anschließend genüsslich durchzustreichen.
Jeden Tag beginne ich damit, eine Liste zu erstellen, was an dem Tag zu erledigen ist. Dieses prickelnde Gefühl, etwas durchstreichen zu können, was man erledigt hat ist einfach herrlich! Manchmal kommt es natürlich vor, dass Aktivitäten vom Vortag unerledigt bleiben. Die muss ich dann selbstverständlich in die neue Liste eintragen. Außerdem gibt es die Langzeitprojekte, also Dinge, die nicht heute, aber in den nächsten Tagen oder Wochen zu erledigen sind. Dafür habe ich eine eigene Liste.

Den Überblick behalten

Um den Überblick zu behalten, habe ich jetzt eine App auf meinem Smartphone installiert, in der ich solche Langzeit-Todos notieren kann, inklusive Termin und Kurzbeschreibung. Ich muss gestehen, dass ich bei manchem Eitrag nach einiger Zeit schon nicht mehr weiß, was der zu bedeuten hatte. Doch ich habe festgestellt, dass der Genuss um einiges geringer ist, wenn ich so eine Aktivität mit einem Klick einfach lösche, als wenn ich den Eintrag auf meiner Liste durchstreiche. Ich muss mal mit dem Hersteller dieser App sprechen, ob man da nicht etwas machen kann.

Zum Beispiel statt einfach zu löschen durch Betätigen einer entsprechenden Taste diesen Text ganz langsam durchzustreichen. Das ist doch eine gute Idee. Den Punkt muss ich gleich mal in meiner Todo-Liste eintragen. Aber in welcher? Schaffe ich das heute noch oder kommt das in die Langfrist-Todo-Liste? Ich weiß. Ich schreibe das Überlegen, ob ich es in die kurz- oder langfristige Liste schreibe, einfach in die kurzfristige Liste. Wenn ich das heute noch nicht entscheiden kann, dann übertrage ich das morgen einfach in die neue Liste. So geht der Punkt nicht verloren. Genial, oder?

Nichts geht mehr verloren

Seit ich das mit den Listen konsequent mache, geht mir fast nichts mehr verloren. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass ich nicht mehr so viel Zeit habe. Ich muss mal überlegen, woran das liegen und wie ich das ändern kann. Guter Punkt. Das Nachdenken hierüber trage ich gleich mal in die Todo-Liste ein. Aber schaffe ich das heute? Mal sehen!

Es wird sagenhaft

Band 5 kommt

Es wird dieses Mal ziemlich „sagenhaft“. Die Autorengruppe tödlich (kurz AGT) schlägt wieder zu. Band 5 der Krimi-Anthologie ist in Vorbereitung, und ich bin wieder Mit-Herausgeber, dieses Mal gemeinsam mit Martina-Schiller-Rall.

Was ist die AGT?

Es ist ein paar Jahre her, da haben sich mehrere Krimi-Autoren gefunden und zu einem Projekt zusammengeschlossen, um einen Band von Kurzgeschichten zu schreiben. Daraus entstand der erste Band „teilweise tödlich“. Der Name ergab sich, da nicht in allen der 18 Kurzkrimis Morde vorkamen. Kurioserweise taufte Amazon unsere Gruppe dann als „Autorengruppe tödlich“ und wir haben den Namen dann adoptiert.

Die Autorengruppe tödlich
Autorengruppe tödlich – Eine Gruppe von Krimi-Autoren

Band 2 und 3

Wir waren auf den Geschmack gekommen. Der Initiator der Gruppe, Michael Kracht, hatte inzwischen den Fehnland-Verlag gegründet und wir machten weiter. Im zweiten Versuch waren so viele Geschichten zusammengekommen, dass gleich zwei Bände entstanden. „Eiskalte Verbrechen“ und „Finstere Abgründe“ erschienen. Ich war nicht nur einer der Autoren bei „Finstere Abgründe“, sondern durfte auch die meisten der Geschichten lektorieren, da ich mittlerweile zertifizierter Lektor und Mitglied im VfLL (Verband freier Lektorinnen und Lektoren) geworden war.

Das Böse kennt keine Grenzen

In 2018 ging es dann weiter und die Herausforderung war dieses Mal, Krimis zu schreiben, die einen regionalen Bezug hatten. Da die Gruppe aus Autoren besteht, die quer über den deutschsprachigen Raum verteilt sind, kam ein bunter Strauß von Geschichten zusammen, die die Botschaft vermittelten: Das Böse kennt keine Grenzen. Gemeinsam mit Sabine Hennig-Vogel war ich hier erstmals Mit-Herausgeber.
Alle Bücher findest du auch auf meiner Homepage. Einfach hier klicken.

Und nun wird es sagenhaft

Warum? fragst Du jetzt sicher. Nun als es darum ging, welches Thema wir dem Band 5 geben, war die Mehrheit dafür, dass dieses Mal die Kurzkrimis irgendetwas mit Sagen zu tun haben sollten. Die meisten Geschichten kenne ich ja schon, inklusive meiner eigenen, die etwas mit Klaus Störtebeker zu tun hat. Da ist wieder eine bunte Mischung von Geschichten zusammengekommen. Sei gespannt.
Wie sieht das Cover aus? Das wird natürlich noch nicht verraten. Geplantes Erscheinungsdatum ist der Herbst 2019 im Fehnland-Verlag. Wir scharren schon mit den Hufen. Du sicher auch.
Aber vorher steht noch ein wenig Arbeit an: Geschichte schreiben, überarbeiten, lektorieren, überarbeiten, zusammenführen, formatieren, Klappentext erstellen, Cover erstellen und dann ist es bald so weit. Das wird sagenhaft! Garantiert!

Fortsetzung folgt …