Mordslustiger Autorenfreitag

Seit einiger Zeit gibt es die Autorengruppe „Die Mordslustigen“. Ich bin als Robin D. Jensen Teil dieser Gruppe und wir beantworten jeden Freitag spezielle Fragen, wie z.B.

Sex sells, nutzt du das in deinen Büchern?

Was sind andere Autoren für dich, Kollegen oder Konkurrenten?

Was fasziniert dich so sehr am Bösen?

Und, und, und …

Da gibt es interessante Antworten der Autoren. Hier ein kleines Beispiel von mir auf die Frage: Gift oder Gewalt? Wie lässt du deine Figuren am liebsten sterben? Bei dem #mordslustigerautorenfreitag musste ich mal wieder aus dem Nähkästchen plaudern. Die Frage, die meine bzw. unsere Leser vielleicht interessiert: Wie bringe ich in meinen Krimis Leute um die Ecke? Mit Gift oder roher Gewalt?

Nun ja, rohe Gewalt benutze ich selten. In den meisten Krimis verwende ich eher die klassischen Methoden, um meine Opfer bzw. die meiner Täter in einen Zustand zu versetzen, der mit dem Leben nicht zu vereinbaren ist. Dazu benutzen wir, also mein Täter, und ich meistens Schuss- oder auch Stichwaffen. In seltenen Fällen fallen auch ante mortem (geiler Ausdruck, oder?) gewisse Körperteile zum Opfer, die in den meisten Fällen aber unverzichtbar sind. In seltenen Fällen verwende ich auch mal Gift, wobei ich mit dem Klischee aufräume, dass dies durch Frauen passiert. Sollte das kommende Opfer kräftig sein und auf körperliche Gewalt mit Gegengewalt reagieren, bleibt auch für Männer als Tatwerkzeug eher ein entsprechendes mit einer schädlichen Substanz „veredeltes“ Lebensmittel, wobei dieses Wort „Lebensmittel“ in dem Zusammenhang leicht irreführend ist. Wenn ich konkret meine ersten Hamburg-Krimis durchgehe, dann sind folgende Werkzeuge im Einsatz: Schusswaffe, Messer, Messer, Schere, gefolgt von Gift und Messer. Mal sehen, vielleicht muss ich mir für weitere Werke ein paar kreativere Instrumente einfallen lassen, natürlich nicht so profane Dinge wie Äxte, Beile, Pfeil und Bogen. Vorschläge?

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